Driving home for Christmas...

Mehrmals bin ich in den letzten Wochen vom Flughafen Atlanta Hartsfield abgeflogen. Bei den letzten Ankünften war es schon fast ein bisschen wie nach Hause kommen. Aber heute habe ich nun mein kleines Apartment geputzt, Bettwäsche und Handtücher gewaschen, gepackt, die Schlüssel abgegeben. Jetzt freue ich mich auf "Zuhause". Hannover wird es nicht mehr sein. Lange Zeit dachte ich, dort würde ich bis zum Ruhestand arbeiten und dann irgendwo nett an der Eilenriede wohnen.

Farewell: Margot Käßmanns Abschied von den USA

Ach, das fällt mir doch schwer, der letzte Tag auf dem Campus. Die Bibliothekstruppe hat mich zum Mittagessen eingeladen. Wie können wir die Fakultäten in Göttingen und Atlanta wieder besser verbinden, ist die Frage. Und wo gibt es Bibliotheken in Deutschland, die Bestände gern abgeben würden, wie lassen sich da Kontakte knüpfen? Ich bin gern hier, aber langsam mischt sich auch etwas Abschiedsschmerz und Vorfreude auf Zuhause unter alles.

New York, New York: Advent im Big Apple

Also, hier nun der New York Bericht! Eine wirklich sehr außergewöhnliche Stadt. Wohl nirgendwo anders wird der "Meltingpott" so sichtbar wie hier. Das erste Mal war ich 1974 zu Silvester hier. Eine Familie aus meinem Internat hatte mich eingeladen. Die ganze Zeit hatte ich das Heimweh verdrängt, aber als damals dann die Wiener Sängerknaben "Stille Nacht" sangen, kamen mir doch die Tränen...

"Good Schabboz!" in der Synagoge von Atlanta

Samstag folgte ich einer Einladung in die orthodoxe Synagogengemeinde Beth Jacob. Sie ist die größte orthodoxe jüdische Gemeinde in Atlanta und liegt nicht weit entfernt von meinem Studentenwohnheim in einem Viertel, das vornehmlich von Juden bewohnt ist. Es heißt, Amerikaner ziehen dorthin, wo die Schule ist, jüdische Amerikaner dorthin, wo die Synagoge ist – damit sie am Schabbat dorthin gehen können.

Noch 37 Tage. . .

Weihnachten steht sozusagen vor der Tür. Einerseits sind alle voll mit Thanksgiving beschäftigt. Es gibt viele Einladungen, Truthahnrezepte, Karten werden verschickt mit Thanksgiving-Wünschen – eine ganze Thanksgiving-Industrie und –Kultur ist entstanden, alles im Zeichen des Truthahns.

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