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"Die offizielle Hilfe kommt spät und reicht nicht aus"

Das Kinderhilfswerk "Unsere kleinen Brüder und Schwestern"  (NPH = "Nuestros Pequenos Hermanos") ist immer noch in Haiti aktiv. Die aktuelle Lage in dem Krankenhaus, das das Hilfswerk dort betreibt, schildert die medizinische Direktorin des Hilfswerks, Pilar Silverman, per E-Mail:

Mit dem Leben davongekommen: Video über eine Helferin

Der amerikanische Sender CBS hat einen Beitrag gemacht, der im zweiten Teil von einer amerikanischen Freiwilligen handelt, die bei uns gearbeitet hat - und nach dem Erdbeben lebend aus den Trümmern gerettet wurde:

http://www.cbsnews.com/video/watch/?id=6126869n&tag=related;photovideo

Nachbeben sorgt für Angst und Schrecken

Gestern früh (Mittwoch) erschütterte ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1 Haiti und versetzte die Menschen erneut in Angst und Schrecken. Peter Tinnemann, ein deutscher Arzt, der uns in Haiti hilft, berichtete: "Ich brauchte ein paar Sekunden, um zu verstehen, was gerade geschieht. Als ich den Flur betrat, begann ich zu rufen raus hier, raus hier. Wir rannten die Treppe hinunter ins Freie." Das Kinderkrankenhaus "St.

Neue Helfer, neue Hilfsgüter - und keine Zeit für Trauer

Liebe evangelisch.de-Leser, 

eben bekamen wir Info, dass wir nun doch versuchen werden, wieder mehr Kinder im Kinderkrankenhaus aufzunehmen und die Erwachsenen an die anderen Krankenhäuser abzugeben.

Es wurden Zelte aufgestellt für Operationen und auch für unsere Helfer. Von der Welthungerhilfe und von der UNO haben wir Lebensmittel bekommen. Es kamen bereits 7 LKW-Ladungen voll Hilfsgüter von der Dom Rep an. Fast jeden oder mindestens jeden zweiten Tag erreicht uns nun ein großer Wagen.

Ärzte behandeln Brüche und tiefe Wunden

Liebe Evangelisch.de Leser,

Hier nun die aktuellen Nachrichten von unserm Team in Haiti.

Wir haben derzeit 200-250 Patienten im Krankenhaus. Heute haben unsere Ärzte 72 Patienten behandelt, die meisten mit Brüchen und tiefen Wunden. Von überall her kommen die Patienten zu uns, selbst vom gänzlich anderen Ende von Port-au-Prince, und sie suchen verzweifelt nach medizinischer Hilfe. Es ist auffällig, dass wir nicht viele unterernährte Kinder zu Gesicht bekommen – die normalerweise einen Grossteil unserer Patienten ausmachen.

Erste Hilfslieferungen verteilt

Liebe Evangelisch.de Leser,
 

die Lage in Haiti ist weiter katastrophal. Doch es gibt auch Lichtblicke. Dank erster Hilfslieferungen konnten wir Essen und Getränke an die Hungernden verteilen.

Der Sänger Andrea Bocelli hat über unser Heim in der Dominikanischen Republik eine HIlfssendung organisiert und bezahlt, die jetzt eintrifft. Und noch eine gute Nachricht: In unserem Krankenhaus St. Damien wurden zwei Babys geboren. Es ist faszinierend, dass auch in so einem Chaos neues Leben geschenkt wird.

Wir operieren hier ohne Schmerzmittel

Liebe evangelisch.de-Leser,

gestern konnten wir die erste Ínternetverbindung zu Haiti herstellen. Unser Geschäftsführer hat mit der Assistentin unseres Pater Richards per Skype telefoniert, die Verbindung war sehr schlecht. Es ist die einzige Verbindung aus unserem Krankenhaus, die wir haben. Die Freiwillige, die wir vermißt hatten, ist nun auch tot aus den Trümmern geborgen worden. Sie kam aus den USA.

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Erste Beerdigungen - Father Rick schreibt aus Haiti

Liebe evangelisch.de Leser,

es erreichte uns die Mail von Father Rick, der über die Dominkikanische Republik mit dem Helikopter des Präsidenten endlich nach Haiti gelangen konnte. Dort musste er sich zunächst um die Opfer unserer Organisation kümmern, und auch Tote beerdigen... hier eine Zusammenfassung seines englischen Berichtes, den Sie unten angehängt im Original nachlesen können; dazu noch ein weiterer Brief auf englisch von Robin:

Evelyn Schuster

Brief von Father Rick:

Hallo Freunde:

Notizen aus Haiti - Eindrücke einer Hilfsorganisation

Fünf Jahre ist es her, dass unsere Kollegen vom evangelischen Monatsmagazin "chrismon" auf ihrer Projektseite ein Waisenhaus auf Haiti vorstellten. Wie geht es dort nach dem Erdbeben weiter?

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