Gute Zeichen

So - der Urlaub ist geritzt. Ich habe mich jetzt doch für die Variante entschieden, die 21 Tage, die einem Arbeitslosen zustehen, in einem Rutsch zu verprassen und mit meinen Kindern drei Wochen lang am Nordseestrand zu liegen. Obwohl ich gehört habe, dass ein so langer Urlaub in den ersten Monaten der Arbeitslosigkeit nicht bewilligt wird, hat auch das Arbeitsamt grünes Licht gegeben. Das werte ich als gutes Zeichen!

Einen Abend vor der Sause steht noch ein wichtiger Termin an: die anonymer-Arbeitgeber-Dame hat mich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Abends. Es würde ihr besser passen, wenn das Gespräch außerhalb der Geschäftszeiten stattfände. Aha. Ich bin zwar eher ein Morgenmensch, aber dann versuche ich natürlich, meine Reserven zu mobilisieren um den besten Eindruck zu hinterlassen.

Ein Problem wäre da noch: Nach sechs Jahren Elternzeit muss ich in meinem Spielplatzmutti-Kleiderschrank lange nach bürotauglichen Klamotten wühlen. Aber ich werde fündig, und die Sachen passen sogar noch. Noch ein gutes Zeichen - das wird langsam unheimlich!

Wenn mich jetzt jemand nach meinem Genütszustand fragen würde, fiele mir nur ein Wort ein: motiviert.

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Kommentare

Verfasst von Gast am 26. August 2010 - 18:03.
Kommentar auf: Gute Zeichen

Und was passiert mit den

Und was passiert mit den restlichen sechs Tagen? Oder gehört das Wochenende nun...

Und was passiert mit den restlichen sechs Tagen? Oder gehört das Wochenende nun doch zur regulären Arbeitszeit? Es würde einen ja nicht wundern ...

Verfasst von lisa.paulsen am 27. August 2010 - 9:10.
Kommentar auf: Und was passiert mit den

Arbeitslos am Wochenende

Hallo, es ist, wie Du vermutest: ein Arbeitsloser hat Anspruch auf 21...

Hallo,

es ist, wie Du vermutest: ein Arbeitsloser hat Anspruch auf 21 KALENDERtage Urlaub, nicht WERKtage. Wenn wir also drei Wochen nicht da sind, sind das für die Arbeitsagentur 21 Tage Urlaub - und damit habe ich meinen Anspruch für dieses Jahr verprasst.

lisa

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