Essen nicht werfen und nicht wegwerfen

Markus Bechtold„Keine Lebensmittel wie Reis oder Toast werfen“, lese ich im Foyer der Alten Oper. Gut so!

Im Nest wird nicht gekleckert

Nahrungsmittel wegwerfen? Niemals! „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“ ist bei uns zu Hause kein Tadel, sondern ein lächerlich leicht einzulösender Vorsatz. Meine Familie ist stets darum bemüht, viele Kalorien aufzunehmen und diese möglichst rasch zu verbrennen. Was zur Folge hat, dass nach kurzer Zeit erneut ein Kreislauf des fortwährenden Essens und Verdauens beginnt.

Samstage? Das Paradies!

Ich führe ein gespaltenes Leben. Zwischen reinem und schlechtem Gewissen. Woran das liegt? Ich pendle. Und das heiß: In meinem Leben gibt es zwei Kühlschränke, die eine zentrale Rolle spielen. Der eine ist moralisch einwandfrei, in ihm kommt nie etwas um.

Wenigstens die Nudeln aufbrauchen

Gestern habe ich mein mitgebrachtes Mittagessen weggeworfen. Ich fand es abends in der Tasche, die ich im Büro dabei hatte, eingeschlossen in eine Plastikdose, aber dann doch nicht mehr genießbar. Ich hatte es schlichtweg vergessen.

(K)ein frisches Brot für die Einkaufstüte

Markus BechtoldIch liebe Brot. Sobald ich auch nur in die Nähe einer Bäckerei gelange und mir der Duft frischer Backwaren um die Nase weht, schaltet mein Kopf um auf "Hunger!" und meine Füße laufen blindlings los.

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