Geheimer Fastenbrecher oder noch alles im Rahmen?
Fasten ist einfach, wenn man dabei Hilfe hat. Insbesondere wenn die eigene Freundin immer auf Anfrage ein Rezept parat hat, das problemlos jedes Fertigessen in die Schranken verweist, und für ein paar Tage sogar selbst da ist und Spaß am Kochen hat.
Fasten ist gar nicht einfach, wenn man eines Abends in der Ungewissheit feststeckt - Sturmtief "Xynthia" war schuld - und als einzige Nahrungsquelle entweder das Bordbistro eines festsitzenden ICE oder den McDonald's am Bahnhof hat. Die Currywurst aus dem Bordbistro geht immerhin als zubereitete Mahlzeit durch, die aufgewärmte Frikadelle im Brötchen vielleicht nicht ganz. Aber auf der anderen Seite ist ein Schwarzbrot mit Remoulade und Nordseekrabben auch kein Fast Food, insofern fühle ich mich einfach mal nicht als Fastenbrecher.
Und es war ohnehin ein Sonntag.
Der Verlockung des schnellen Essens bei McD's habe ich übrigens nicht nachgegeben. Da funktioniert die Selbstkontrolle schon ziemlich gut. Allerdings war ich neulich unterwegs und verspürte ein deutliches Hungergefühl. Da Fast Food tabu ist, musste ich auf Schokoriegel ausweichen. Ich glaube auf beides zu verzichten wäre deutlich schwieriger. Möglicherweise mache ich das mal, wenn ich das Gefühl habe, zu wenig Obst zu essen - das ist dann nämlich die letzte Zwischendurch-Mahlzeit, die übrig bleibt.
Hanno Terbuyken ist Redakteur bei evangelisch.de und fastet auf Fertigmahlzeiten und Fast Food.
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Bibelclip: Es ist gut zu fasten!

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