Suppenkasper Reloaded
Heute habe ich mich dabei ertappt, ein Rezept auszudrucken. Ein Rezept! Ich! Das ist noch nie passiert. Nach nicht einmal einer Woche ohne Fertiggerichte ertappe ich mich schon dabei, wie ich über all das nachdenke, was ich mal kochen könnte. Kein Wunder. Meine Küche durfte sich zwar unter den Händen meiner Freundin schon bewähren, für mich selbst allerdings hatte ich noch nie mehr als zwei Kochplatten in Betrieb.
Das war auch am Wochenende nicht anders, denn da gab's Suppe. Einfach, aber effektiv: Spätzle und Erbsen in Gemüsebrühe kochen, dann Butter schmelzen, anbräunen und dazukippen. Den Buttertopf mit einer Kelle Suppe ausspülen, damit so viel von dem leckeren Fett wie möglich in der Suppe landet. Umrühren, fertig. Ganz einfach, nahrhaft und lecker. Das tolle daran: Diese Suppe geht genauso schnell wie eine Fertigpizza, ist genug Essen für zwei Tage und lecker ist sie auch. Kochen kann eben doch einfach sein. Und billiger, das darf man nicht vergessen!
Ich weiß auch schon, was es heute abend gibt: Einen alten Favoriten meinerseits, gebratenen Eierreis mit Tomaten nämlich. Hatte ich schon ewig nicht... aber dafür ist die Fastenzeit ja auch da: Sich zu besinnen auf das, was einem sonst so entgeht. Bis jetzt habe ich den Eindruck, es tut mir gut.
Ach ja: Das Rezept war für Kakao-Kokos-Snackbälle, vornehmlich aus geschredderten Nüssen und Datteln. Ich bin mal gespannt.
Hanno Terbuyken ist Redakteur bei evangelisch.de und verzichtet 7 Wochen auf Fertiggerichte und Fast Food.
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Bibelclip: Es ist gut zu fasten!

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