Da war doch was...
Tag 1 der Fastenzeit, meiner Fastenzeit. Auf Süßes will ich verzichten, auf Alkohol und auf den Aufzug. Klingt ja zunächst nicht so schwer oder wie ein großer Einschnitt. Und doch beginnt der Tag ganz anders. Ich frühstücke. Und ich schmiere mir Brote. Die sollen mich vor Heißhungerattacken schützen, während derer ich sonst regelmäßig zu Keks oder Gümmibären greife. Mal gucken, ob es hilft. Allerdings habe ich zwei Brote schon aufgefuttert, das dritte muss mich jetzt durch die nächsten sechs bis sieben Stunden retten...
Dem Aufzug habe ich heute die kalte Schulter gezeigt. Mit Laptop und Kaffeetasse bin ich brav bis in den fünften Stock gestapft. Mal gucken, ob ich in sieben Wochen auch noch so außer Atem bin... Die größte Herausforderung wird für mich darin bestehen, dass ich nicht vergesse, was ich mir vorgenommen habe, dass ich nicht zum Keks greife, nicht "aus Versehen" in den Aufzug steige. Was passiert laut Fastenregel eigentlich bei solchen Fehltritten? Für alle Fälle sollten wir vielleicht eine gemeinschaftliche Fastenbrecher-Kasse einführen. Mit dem Geld könnten wir dann ja nach Ostern ein paar Süßigkeiten kaufen.
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Bibelclip: Es ist gut zu fasten!

So gesehen: Fasten

E - wie evangelisch: Fasten


Kommentare
Ich steige ja auch (fast)
Ich steige ja auch (fast) jeden Morgen die Treppen hoch, und glaube mir - es hilft nichts, man ist trotzdem jeden Morgen wieder außer Atem. Aber man hat ein gutes Gefühl dabei, und das zählt doch das meiste...
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Hanno Terbuyken
evangelisch.de
Arme Kollegin! Zum ersten mal
Arme Kollegin! Zum ersten mal greift Melanie todesmutig zu dem frischen Obst, was immer in meinem Büro steht und schon erwischt sie die einzig bittere Traube. Echt bitter, das wird schon noch mit dem Obst Melanie!