Die Frage nach Gott
Es gibt Fragen, die uns niemals in Ruhe lassen werden. Die geben immer einen Grund zum Streit und beschäftigen uns das ganze Leben.
Eine davon: „Gibt es einen Gott?“ Jeder Mensch hat das Recht, sich selbst zu entscheiden. Ich mache mich auf der Suche im Netz. Und finde tatsächlich eine interessante Geschichte.
Das Streitgespräch findet in einem Hörsaal statt. Die Kontrahenten sind ein Professor der Philosophie und sein Student Albert Einstein. Der Professor glaubt nicht mehr an einen „allmächtigen Gott“, denn sein Bruder ist, trotz aller Gebete, an Krebs gestorben. Einstein hingegen ist ein überzeugter Gläubiger.
Der Professor versucht auf wissenschaftliche Weise Gott zu widerlegen:
„Die Wissenschaft belegt dass du fünf Sinne hast, um die Welt um dich herum zu identifizieren und zu observieren. Sag mir, hast du Gott jemals gesehen? Gehört? Gefühlt, geschmeckt, gerochen?“
Was sagt Einstein dazu?
„Nichts. Ich habe nur meinen Glauben.“
Und wenn der Professor den Glauben als Gegensatz zur Wissenschaft definiert, setzt Albert Einstein mit seinen Argumenten fort:
„Sir, Sie arbeiten mit der Voraussetzung der Dualität. Sie behaupten, dass es Leben und Tod gibt, einen guten Gott und einen schlechten Gott. Sie stellen sich Gott als etwas Begrenztes vor, als etwas, dass wir messen können.“
Albert Einstein war ein berühmter Physiker, der die Welt der Physik verändert hat. Einstein konnte Gott zwar nicht beweisen, aber auch nicht vernachlässigen. Der Forscher und das Genie wollte die beiden miteinander verbinden: Es gibt einen Gott, der sich allerdings nicht auf die wissenschaftliche Weise beweisen lässt. Und hier beginnt der Glaube. „Die Verbindung zwischen den Menschen und Gott ist Glaube. Das ist das einzige, was die Dinge am Leben hält und antreibt“, damit endet das Streitgespräch.
Ob diese Geschichte stimmt, können wir nicht mehr nachvollziehen, aber die Fragen und Antworten sind wirklich spannend und lesenswert. Den Text können Sie auf JUICEDblog „!MPULS: Gibt es einen Gott?“ lesen.
Mitglieder-Login
Bibelclip: Es ist gut zu fasten!

So gesehen: Fasten

E - wie evangelisch: Fasten


Kommentare
Die Frage nach Gott
Dazu läßt sich eines sehr schön vervollständigen: Können wir den Wind sehen? Nein, sicherlich nicht, niemand kann das. Aber wir können beobachten, wie der Wind Dinge, Gegenstände etc. bewegen kann. Daher wissen wir, dass es einen Wind gibt! Genauso können wir tagtäglich Zeugen für Gottes wundervolle und einzigartige Schöpfung sein! Der Römerbrief zeigt dies sehr schön mit folgenden Worten: Röm. 1:20 Denn seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind; Einstein war sich der absoluten Ordnung von Physik, Mathematik und Chemie im Weltall bewußt, so dass eine zufällige Entstehung mit all dieser Genialität wohl eher gegen eine zufällige und planlose Entstehung des Universums spricht! Man betrachte die Stellung unseres Sonnensystem mit ihrer Wirkung auf unsere Erde von Tag und Nacht, die Jahreszeiten, die Wärme-/Kälteregulierung, der Kreislauf des Wetters uvm. Kann eine solche Genialität Zufall sein? Spricht nicht eher alles für bewusste Planung? Interessant hierzu ist eine Aussage, die ein Physiker und Evolutionist, Paul Davies, hierzu gemacht hat. Zitat: "Selbst atheistische Wissenschaftler verfallen in lyrische Schwärmerei über die Größe und Majestät, die Harmonie, die Eleganz und die schiere Genialität des Universums." Und doch weigern sich viele Wissenschaftler an einen Schöpfer zu glauben. Die Gründe hierzu fand ich auch sehr interessant! Von dem Evolutionist Richard C. Lewontin lass ich eine Aussage, die mich nachdenklich stimmte. Er behauptete nämlich, dass nicht rein wissenschaftliche Gründe die Atheisten veranlassen würde, eine "materialistische Erklärung der Welt zu akzeptieren". Dahinter steckt vielmehr ihre "Verpflichtung auf den Materialismus", eine bewußt getroffene Entscheidung, "grundsätzlich nur nach Erklärungen zu suchen, die sich auf materielle Ursachen beschränken". Wie er anschliessend dem noch zufügte, "ist dieser Materialismus absolut, denn wir Wissenschaftler können keinen göttlichen Fuß in der Tür gestatten." Ist so eine dogmatische Haltung klug?
Die Frage nach Gott
Klug kann ich die letzte dogmatische Haltung nicht nennen, aber auch nicht dumm. Das ist einfach eine Meinung, die akzeptiert bzw. nicht akzeptiert werden kann. Und die Entscheidung ist letztlich jedem überlassen.
Die Frage nach Gott
Das ist richtig! Dazu hat auch jeder das Recht. Nur frage ich mich dann, wie glaubwürdig ist an sich die Wissenschaft, wenn nicht objektiv genug geforscht und untersucht wird, weil man gewisse Dinge einfach nicht akzeptieren will!? Wenn es interessiert: Es gibt zu diesem Thema zwei sehr interessante Domukentationsfilme. - Gott würfelt nicht und der andere heißt - Dem Geheimnis des Lebens so nahe Zwei wissenschaftliche Filme vom Drei-Linden-Verlag, die quasi Darwins Evolutionstheorie heute widerlegt haben.
Frage nach Gott
Danke für die Info. ;) Für Interessenten gibt es auch eine schöne Orientierungshilfe von EKD:
http://www.ekd.de/ekdtext_94_vorwort.html
Das ist schon ziemlich dreist...
... den Juden Albert Einstein mit den Worten "Einstein hingegen ist ein überzeugter Christ" bzw. "christlichen Studenten" zu beschreiben. Mir scheint daher sehr wohl gut nachzuvollziehen, "ob diese Geschichte stimmt".
Frage nach Gott
Das stimmt. Das ändert den Kern der Botschaft zwar nicht: "Es gibt einen Gott, der sich allerdings nicht auf die wissenschaftliche Weise beweisen lässt." Aber man kann Einstein natürlich nicht als Christ bezeichnen. Darum haben wir das im Blogeintrag auf "Gläubiger" geändert.
Gott würfelt nicht! Oder doch?
"Gott würfelt nicht!" soll Einstein bei irgendeiner Diskussion gesagt haben.
Darauf ein Kontrahent: "Natürlich würfelt Gott nicht. Weil es ihn nämlich gar nicht gibt!"
Leider ist mir auch hier nicht bekannt, ob es sich um eine wahre Begebenheit handelt, wer der Diskussionspartner war oder ob es sich um eine Legende handelt. (Vielleicht weiß es ja jemand und kann weiter helfen )
Wie auch immer, es zeigt sich in diesem Dialog ein doppeltes Problem:
Was also tun? Man könnte sich z. B. auf diesen ganz anderen, unbekannten Gott einfach einlassen.
Und wenn es ihn dann doch nicht gibt? Na, dann gibt es sicher auch kein Leben nach dem Tode, folglich auch keine Chance, wegen dieses Irrtums zu erröten!
@Kateryna: Heißt das, du
@Kateryna: Heißt das, du stimmst zu, dass Darwins Evolutionslehre widerlegt sei? Weiß das deine Kirche? Stimmt die EKD dem auch zu???
Übrigens sind Gläubiger
Übrigens sind Gläubiger Menschen, denen Geld geschuldet wird... Aber egal...
Evangelikale Fundamentalisten.... / Zensur bei evangelisch.de?
Sehr interessant, dass hier die Äußerungen von fundamentalistischen Kreationisten praktisch unwidersprochen bleiben... Ist das auch neue Politik der EKD? Vor allem auch interessant, weil Kritik aus anderen Richtungen hier ansonsten entweder sofort und gleichzeitig ausführlich mit Gegenargumentation veröffentlicht wird - oder erst gar nicht veröffentlich wird... So ging es mir jedenfalls mit mehreren kritischen Beiträgen, die hier erst gar nicht erschienen sind...
Ihr Meinung
Uns war klar, dass dieser Beitrag intensiv und kontrovers diskutiert würde. Noch einmal möchte ich auf unsere Blog-Richtlinien hinweisen. Und wir behalten uns vor, anonyme Kommentare zu diesem Thema nicht mehr zu publizieren. Ich bitte um Ihr Verständnis.
Ihre
Melanie Huber
Übrigens sind Gläubiger
Lieber Gast, dass es sich hierbei sicherlich um einen Rechtschreibfehler der Schreiberin handelte, ist, denk ich mal, ersichtlich! Abgesehen davon, wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein! Man muss hier ja nicht kleinlich sein, oder?
Diskussionsstil und Regeln
Lieber Gast (29.08. 15:33 Uhr)!
Ihren Satz "Sehr interessant, dass hier die Äußerungen von fundamentalistischen Kreationisten praktisch unwidersprochen bleiben... Ist das auch neue Politik der EKD?" verstehe ich nicht ganz.
Auf welchen Beitrag bezieht er sich? Auf den längeren Text von dagmar? Den empfinde ich, gemessen an dem, was sich sonst so auf christlichen Foren tut, als sehr moderat. Engagiert, aus persönlicher Sicht geschrieben, aber nicht als fundamentalistisch.
Als Nutzer dieser Web-Seite möchte ich gerne die Redaktion von evangelisch.de in Schutz nehmen. Ich verstehe die Seite nicht als Organ der EKD, sondern als kirchlich gebundenes, aber freies Medium.
Ich möchte, so von Schreiber zu Schreiber, folgende Vorschläge machen:
Lassen Sie uns zunächst nur Blogeinträge der Redaktion kommentieren, möglichst nah am ursprünglichen Thema. Weiter führende Diskussionen können wir führen, wenn die Community vom Stapel gelaufen ist.
Das dauert ja garnicht mehr lange. Dann werden die verantwortlichen Webmaster auch die Diskussionsregeln festlegen und es wird nachvollziehbar sein, wann und warum Beiträge nicht veröffentlicht bzw. gelöscht werden. Ich bitte darum, den Moderatoren auch dann noch genügend Zeit zu geben, Erfahrungen zu sammeln. Gut Ding braucht Weile. Je fairer und freundlicher die Diskussionspartner dann miteinander umgehen, desto weniger "obrigkeitliche" Eingriffe sind nötig und dem offenen Wort steht nichts im Wege.
Vorerst gilt es, das Team bei diesem engagierten Vorhaben zu ermutigen und nicht zu früh am Schiedsrichter zu meckern.
Liebe Grüße, Ismael
Nicht nur.
"Gläubiger" ist auch der Singular von "Gläubige". Ein Gläubiger, viele Gläubige. Dass man die in der Kirche findet, ist doch klar. Die Alternative wäre "Glaubender", was aber nicht die gleiche eindeutige Konnotation der religiösen Gläubigkeit hat, sondern sich z.B. auch auf Verschwörungstheorien, Aliens und andere Dinge, an die man mangels Beweisen glauben muss, beziehen kann.
Definitiv nicht
Ich antworte mal an ihrer Statt, aber die Antwort hätten Sie, lieber Gast, auch selbst finden können. Kateryna hat nämlich in ihrer Antwort auf die Orientierungshilfe der EKD zu dem Thema verlinkt. Das müsste doch deutlich genug gewesen sein...
Ich tue das aber hier gerne noch einmal: Weltentstehung, Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube in der Schule (2008). Da heißt es im ersten Kapitel: "Der Kreationismus ist vielmehr eine Verkehrung des Glaubens an den Schöpfer in eine Form der Welterklärung, die letztlich dazu führt, dass das Bündnis von Glaube und Vernunft aufgekündigt wird."
In dem Text taucht übrigens auch die zentrale Frage des im Blogeintrag verlinkten Textes auf: Physik und Biologie orientieren sich "so exakt wie nur möglich an der Welt des Messbaren und Kalkulierbaren. Ihr Erfolg basiert entscheidend auf der Fähigkeit, die Natur in quantifizierbare Ausschnitte zerlegen zu können und zu Objekten der menschlichen Erkenntnis zu formalisieren. Mit Gott kann man freilich so nicht umgehen. Er kann nicht wie eine Messgröße oder wie ein Objekt behandelt werden. Aus theologischer Sicht wäre ein solcher Umgang mit Gott völlig unangemessen, ja man würde sich gerade um die Möglichkeit der Gotteserkenntnis bringen, wenn man Gott auf eine Ebene mit physikalischen Erkenntnisobjekten zwingen wollte."
Das ist doch die zentrale Frage: Wie können wir an einen nicht messbaren Gott glauben? Und reichen manche Bereiche der Wissenschaft, nämlich vor allem die, die nur noch mittelbar empirisch sind (Quantenphysik, anyone?), nicht ihrem Wesen nach an Formen des Glaubens heran?
Darwins Evolutionstheorie ist durch biblische Geschichten jedenfalls nicht widerlegbar. Glaube und rationelle Vernunft sind vereinbar. Drehen wir das mal weiter: Ist das nicht ein Grundgedanke der Reformation gewesen?
Diskussionsstil und Regeln
Vielen Dank für den Beitrag von Ismael. Mein Eindruck ist, dass wir zur Zeit in Gefahr sind, alles, was uns nicht soganz passt oder uns herausfordert, als fundamentalistisch abzutun. So wird das Wort zum Aufkleber für alles Unpassende. Ich plädiere für die an Jesus abgelauschte Art: Alles darf gesagt werden, nicht alles ist heilsam und fördert den Glauben, nicht alles vertieft die Liebe und weitet die Hoffnung. Daran werden sich die Meinungen messen lassen müssen. Liebe Grüße, Susanna
Re: Diskussionsstil
Ob Fundamentalismus oder religiöse Verblendung... Ich finde es jedenfalls gefährlich, wenn die Realität so lange verbogen wird, bis sie mit einem 2000 Jahre alten Buch in Übereinstimmung gebracht wird. Wenn der Bibel dieser uneingeschränkte Absolutheitsanspruch zugewiesen wird, wer hält die Verfechter dieses Glaubens dann davon ab etwa Schwule oder ungehorsame Söhne zu töten etc., wie es die Bibel verlangt? Oder, um ein Jesus-Beispiel anzuführen: Wie lässt sich dann noch Widerstand gegen Hitler oder heutige Diktaturen rechtfertigen, wo das Neue Testament fordert, sich jeglicher Obrigkeit zu unterwerfen, da jede Obrigkeit von Gott verordnet sei (Römer 13,1)? Oder wer hält dann religiöse Menschen jeglicher Glaubensrichtung davon ab, Abtreibungsärzte zu ermorden, Bürgerkriege und Kriege im Namen des Glaubens vom Zaun zu brechen, oder mit Flugzeugen in Hochhäuser zu fliegen?
Gewissen
Gewissen. Was uns zwischen Gutem und Schlechtem unterscheiden hilft, ist unser Gewissen. Ob Atheist oder Christ, kennt jeder die Grenze.
Als Christ finde ich in der Bibel keine Hinweise zu Mord. Wenn das alte Testament die Kriege und Lügen beschreibt, heißt es nicht, dass ich das auch machen muss, sondern es ist ein Unterricht, etwas, wovon ich lernen kann. Jedes Wort soll uns etwas lehren und nicht zur Gewalt bringen.
Re: Gewissen
Kann ja sein, dass die Bibel hier und da was Lehrreiches zu bieten hat, aber um nur ein paar Beispiele zu nennen: Was soll mir die Bibel denn lehren, wenn Gott einfach mal so massenweise unschuldige Erstgeburten abmetzeln lässt? Was soll sie mir lehren, wenn Gott anordnet, dass "wer einem Vieh beiwohnt" des Todes sterben soll? Was soll sie mir lehren, wenn "Mr. Nächstenliebe" seine "Feinde" erwürgen lässt (»Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir« Lukas 19, 27), was soll sie mir lehren, wenn Jesus mit dem Schwert ankommt (»Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.« Matthäus 10, 34) und noch mal, was soll die Bibel mir lehren, wenn Jesus fordert, sich jeglicher Obrigkeit zu unterwerfen, da jede Obrigkeit von Gott verordnet sei (Römer 13,1)? Die Bibel ist die Glaubensgrundlage des Christentums, sie ist das Wort Gottes, aber allenfalls Teile davon sind als Vorbild akzeptabel. Wer entscheidet welche Teile? Und wie kann man zB die Bibel verehren, vor dem Hintergrund, dass Homosexuelle vor dem Hintergrund von 3. Mose 20 diskriminiert oder gar getötet werden - wie es heute noch in der Welt passiert? Und wie anders als eine Handlungsanweisung soll man denn den Satz "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben" denn verstehen? Wie soll man jemandem erklären, dass er aufgrund der Zehn Gebote Vater und Mutter ehren soll, wenige Verse später aber zum Beispiel der Sklaverei das Wort geredet wird (in 2. Mose 21,20 regelt der Herr Gewalt gegen Sklaven, an Zynismus nicht zu überbieten: "Wer seinen Knecht oder seine Magd schlägt mit einem Stabe, daß sie sterben unter seinen Händen, der soll darum gestraft werden. Bleibt er aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er darum nicht gestraft werden; denn es ist sein Geld.") - und was übrigens wenn der zu ehrende Vater zB KZ-Aufseher von Beruf ist? Dass du das alles "Gott sei dank" nicht ernst nimmst und vermutlich ein guter, friedlicher Mensch bist, ehrt Dich, dennoch waren 2000 Jahre Christentum von Religionskriegen, Kreuzzügen, Hexenverbrennungen, Antisemitismus, Scheiterhaufen, Diskriminierung Homosexueller etc. geprägt. Und es ist ja auch nicht so, dass das AT Kriege, Morde etc. bloß beschreibt, nein, im AT ist Gott derjenige, der Morde durchführt, anordnet und gutheißt. Was mich interessieren würde ist, was ein Absatz wie Römer 13,1 ("Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.") für dich bedeutet: Würdest du vor dem Hintergrund dieses Satzes zustimmen, dass zB Menschen wie Hans und Sophie Scholl sich verwerflich verhalten haben, als sie sich gegen die (von Gott gegebene - da alle Obrigkeit von Gott gegeben ist) Obrigkeit auflehnten? Ich vermute nein? Würdest du mir zustimmen, dass was der Sohn Gottes da sagt purer Unfug und gefährlich ist? Würdest du mir zustimmen, dass Menschen, die fordern, dass man sich in diesem Punkt nach der Bibel richten müsse, vehement widersprochen werden müsste? "Was uns zwischen Gutem und Schlechtem unterscheiden hilft, ist unser Gewissen." Wahrscheinlich hast du Recht damit. Die Bibel jedenfalls ist dafür der falsche Ratgeber.