Der Kirchentag und die großen Aufgaben, die dahinter stehen
Wir suchen, suchen und suchen. Wir suchen über Twitter, wir fragen bei Freunden an, bei Bekannten, Verwandten und wir haben auch schon Plakate ausgehängt. Wir suchen für unsere Bibel-Twitter-Aktion Helferinnen und Helfer, die mit uns auf den Evangelischen Kirchentag nach Bremen fahren möchten. Die große Schwierigkeit ist, dass die Leute über 18 Jahre alt sein müssen, denn sonst bekommen wir Probleme mit dem Jugendschutz. Diese Suche gestaltet sich schwieriger als gedacht. Aus unerklärlichen Gründen sind noch mehr als genug Plätze frei.
Naja, mag mancher denken, bis zum Kirchentag ist ja noch ein Monat Zeit – bis dahin werden sich gewiss noch ein paar hilfsbereite Menschen auftreiben lassen. Weit gefehlt. Denn der Organisationsaufwand ist größer, als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Da die Helferinnen und Helfer von uns ein eigens bedrucktes T-Shirt bekommt, müssen wir ihre Kleidergröße kennen. Wenn ich also nicht weiß, wer mit uns zum Kirchentag fährt, kann ich kaum die passenden T-Shirts bestellen.
Ähnlich geht es mir mit ganz vielen Dingen. Solange die Bibelstellen noch nicht digitalisiert sind, kann ich keine Flyer drucken lassen. Wenn ich keinen Schriftzug habe, kann ich keine Kugelschreiber in Auftrag geben. Somit stehe ich hier vor einigen fast unlösbaren Aufgaben.
Doch gestern gab es mal wieder einen Schritt in die richtige Richtung. Hier im Haus – also im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik – wurden Mitarbeiter zum Kirchentagsmeeting geladen, unter anderem auch ich als Vertreterin von evangelisch.de. Zuerst ging es darum, wo genau sich in diesem Jahr die Medienmeile befinden wird, wo wir unseren evangelisch.de-Stand haben werden. Die große Frage war zunächst: Wie viele Stände brauchen wir für all die publizistischen Einheiten hier beim GEP? Sollten diese lieber in der Nähe der Bühne sein, wo wahrscheinlich mehr los sein wird? Oder doch lieber weiter von der Bühne weg, damit man nicht so „beschallt“ wird? Wir haben uns relativ einstimmig für die Bühnennähe entschieden.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch so viele offene Fragen wegen des Stands von evangelisch.de beantworten muss. Wie viele PCs wir brauchen wir? Brauchen wir einen Zeitschriftenständer oder besser eine Vitrine? Was muss noch an Technik und anderen Dingen beantragt werden?
Zwar ist noch nicht klar, welchen Stand wir nun wo genau bekommen werden. Aber ich habe nun eine Idee, wie das Ganze aussehen soll.
Die nächsten Schritte können nun rasch folgen. Es ist noch viel zu tun im letzten Monat vor dem Kirchentag. Aber ich hoffe, dass alles rechtzeitig klappt, wir viel Spaß auf dem Kirchentag haben werden und unser Bibel-Twitter-Rekordversuch ein Erfolg sein wird. Doch dazu brauchen wir vor allem noch Helferinnen und Helfer – wir freuen uns über jeden Tipp und jede Unterstützung. Natürlich werde ich weiterhin über Neuerungen in der Planung und Umsetzung rund um den Kirchentag berichten.
Mitglieder-Login
Bibelclip: Es ist gut zu fasten!

So gesehen: Fasten

E - wie evangelisch: Fasten

