Bill Hybels: "Fruchtbares Jahr für die Gemeinden erleben"
Bill Hybels, Gründer der Willow Creek-Gemeinde in Chicago, war heute Morgen der erste Referent des Willow Creek-Leiterkongresses in Karlsruhe. Er sprach über das zentrale Thema des Kongresses „Wachsen“. Gerade in der Wirtschaftskrise stellte er einen Zusammenhang zwischen den Auswirkungen der Rezension und „dem Wunsch der Menschen, zu Gott dazu zu gehören“ fest. „Wenn Menschen in finanziellen Nöten sind, öffnen sie sich häufig für geistliche Dinge“, erkannte der Pastor. Trotz Wirtschaftskrise ermutigte er die Teilnehmer: „Ihr könnt ein fantastisches und fruchtbares Jahr für die Gemeinden erleben.“
Das Wachstum eines Christen sei nicht vom Alter abhängig: „Die Leidenschaft etwas lernen zu wollen, hat nichts mit dem Alter zu tun“, so Hybels. Selbst regelmäßige Gottesdienstbesuche, Mitarbeit in der Kirche oder Spenden für die Gemeinde oder diakonische Aufgaben seien kein Beweis, dass Christen geistlich wachsen.
Eine Kirchengemeinde bräuchte daher vor allem „Christus-zentrierte Menschen“, sagte Hybels:
„Diese Leute haben tatsächlich Gott in der Mitte ihres Lebens. Sie dienen unter anderem den Armen, selbst wenn die ganze Gemeinde keinen blassen Schimmer davon hat. Und sie geben ihr Leben für Gott, auch wenn es in der Gemeinde nicht so gut läuft. Sie sind außergewöhnliche Menschen.“
Hybels konfrontierte die Zuhörer mit den Fragen:
„Warum stagnieren Gemeinden? Warum müssen Pastoren und Leiter ihre Leute ständig auffordern, aktiv zu werden, um wenigstens das Minimum zu tun? Weil nicht genug ‚Christus-zentrierte Menschen‘ in den Gemeinden sind. Diese Menschen geben von selbst, bei ihnen muss man nicht bitten und betteln.“
Als Beispiel nannte er seine Kirchengemeinde in den USA. Dort hätten nach dem Erdbeben in Haiti sofort viele Mitglieder zugesagt, für Haiti zu spenden. „In kürzester Zeit haben sie 500.000 US-Dollar gespendet – das meiste davon kam von den Christus-zentrierten Menschen“, sagte Hybels.
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Foto: Copyright © 2010 Marc Gilgen
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