Jubiläum - Mit Ende 30 schon silbernen Hochzeitstag? Wohl eher nicht! Mit fast 40 schon 25 Jahre im Betrieb? Heutzutage nicht mehr möglich. Aber: Mit Ende 30 ist man schon ein viertel Jahrhundert konfirmiert! Wenn das nicht Grund zu feiern ist!
25 Jahre nach der Konfirmation, das sind Menschen Ende 30, Menschen mitten im Leben. Oft mitten in der beruflichen Laufbahn, mitten im Familienleben. Silberne Konfirmation in der Kirchengemeinde zu feiern, das bedeutet nicht wie beim Klassentreffen die Fotos „mein Haus, mein Auto, meine Yacht“ auf den Tisch legen - die Karten des Erfolgs. Sondern weite Aussicht nach innen halten: Erinnere ich mich noch? Was hat mir geholfen, meinen Lebensweg zu gehen? Was hat mich geleitet, was hat Mut gemacht?
Was ist aus den eigenen Fragen und Hoffnungen geworden?
Muss man erst 40 werden, um Gott wieder zu finden? Vielleicht stimmt das: Manchmal ist Gott im Aufbruch und der Begeisterung der Jugendjahre etwas in Vergessenheit geraten. Nun kann man die eigene Entscheidung der Konfirmation noch mal mit der Folie des eigenen Lebens zusammenlegen: Was ist geworden aus den Fragen und Hoffnungen der eigenen Jugendzeit, wo konnte ich sie umsetzen? Welche Fragen beschäftigen mich noch heute?
Die silberne Konfirmation: Ein Rastplatz auf der Lebensreise. Zeit zum Rückblick halten, verschnaufen, Kraft tanken, Pläne schmieden. In vielen Kirchengemeinden bleibt das Treffen der Silbernen Konfirmanden nicht das letzte für weitere 25 Jahre, sondern aus ehemaligen Konfirmationskolleginnen werden Weggenossen, Mitsucherinnen, Lebenskollegen.




