07.02.2010, 9.30-10. - Eine Kirche ist niemals nur eine Kirche. Sie ist die Summe ihrer Teile und sie wird belebt durch die Gemeinde, die Vielfalt und das Engagement ihrer Gemeindemitglieder. An dieser Stelle bietet das Porträt der Gemeinde einen ersten Einblick zum Kennenlernen.
Die Thomaskirche gehört zur Ev. Kirchengemeinde Uellendahl-Osterbaum in Elberfeld, zu der seit der Gemeindefusion 2007 drei Bezirke gehören. Im Wohngebiet rund um die Thomaskirche lebten schon immer überwiegend Menschen aus dem Arbeitermilieu und prägen das Gemeindeleben.
Unser Gemeindeaufbau orientiert sich an der Geschichte des Zachäus (Lukas 19): Ein Zaungast, einer der nicht glaubt und dennoch mal vorbeischaut. Einer, der in der Begegnung mit dem Wort und der Gemeinschaft Jesu ein neues und befreites Leben findet.
So bieten wir nicht allein Gottesdienste, Gespräche und Chöre an, die sich an die Kerngemeinde richten, sondern gern und auch oft lebendige Events. Auf großen Plakaten an der Hauptstraße laden wir ein zu Gospel- Salbungs- und Familiengottesdiensten. Zum gemeinsamen Erleben und Jubeln bei der WM, zum Johannisfeuer, zu Kindermusicals und Weltmusikkonzerten. Meist verbinden wir diese Events mit der Einladung zum gemeinsamen Essen (siehe Zachäus). Wir Jungen und Alten aus der Gemeinde haben damit eine Aufgabe und ein Ziel, das Freude macht: Wir möchten erlebbar machen, wie tragend, heilsam und stärkend der christliche Glaube sein kann. Zaungäste können ganz unverbindlich vorbeikommen, dazu kommen oder mitmachen und wir freuen uns, wenn sie dazu gehören oder sogar Glauben finden und unsere Gemeinschaft bereichern. "Belonging before believe" (über das Gemeinschaftserlebnis zum Glauben kommen) so nennen es die Engländer. So treffen sich im Glaubenskurs "wikipedia evangelisch" Suchende und Interessierte um etwas über die Grundlagen des Christentums zu erfahren.
Auch das diakonische und gesellschaftspolitische Engagement sind uns sehr wichtig. Unsere Stadt Wuppertal steht kurz vor der Pleite. Die Menschen in unserem Stadtteil bekommen dies besonders hart zu spüren. Wir möchten uns durch Hilfe für Einzelne und auch durch Beteiligung beim Bündnis "Wuppertal wehrt sich" für Bildung und ein gutes Leben in unserer Stadt einsetzen.




