Die Geschichte des Ulmer Münsters

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Die Mittelschiffpfeiler des Ulmer Münsters. Foto: Armin Buhl

25.10.2009, 9.30-10. - Das Ulmer Münster ist eine Bürgerkirche, erbaut und ausgestattet mithilfe von Spenden und Stiftungen der Ulmer Bürgerschaft unter der Obhut des Rates der Stadt. Das wirkt bis heute nach. Auch in der Gegenwart identifizieren sich die Ulmer mit „ihrer Kirche“ und tragen Verantwortung für sie.

  • 1377 Grundsteinlegung, erster Baumeister Heinrich Parler
  • 1383 Beginn der Chorverglasung
  • 1405 Münsterweihe
  • 1469-1474 Errichtung des Chorgestühls
  • 1474 Vollendung der Gewölbe des Münsters
  • 1494-1507 Neueinwölbung aus Sicherungsgründen
  • 1531 Das Münster wird evangelisch
  • 1543 Einstellung der Bauarbeiten
  • 1844 Wiedereinrichtung der Bauhütte
  • 1890 Vollendung des Münsterturms auf der Grundlage des Planes von Matthäus Böblinger (1477-94), der mit seinen 161,53 m Höhe der höchste Kirchturm der Welt ist.
  • 1944 Das Münster bleibt wie durch ein Wunder im Bombenangriff auf Ulm weitgehend unbeschädigt

Das Ulmer Münster ist eine spätgotische Kirche. Ihre mittelalterliche Bausubstanz ist weitgehend erhalten. Mit ihren schlanken Pfeilern, spitzen Bögen und hohen Gewölben lenkt sie den Blick stets nach oben. Auf den Himmel Gottes und den Gott des Himmels will sie verweisen. Zugleich vermitteln ihre gleichmäßig strukturierten Wandflächen und exakten Maßverhältnisse den Eindruck von Harmonie und Zur-Ruhe-Kommen.

Das Ulmer Münster ist eine Touristen- und eine Gemeindekirche. Die evangelische Münstergemeinde feiert hier ihre Gottesdienste und tägliche Andachten in offener Gastfreundschaft für alle Besucherinnen und Besucher.

 

 

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