9.30-10.15 Uhr im ZD - Fehler zu machen, gehört zum Menschsein. Doch mit Schuld umzugehen, ist nicht immer einfach – für alle Seiten. Zu unserem Leben gehört die Erfahrung auf Vergebung angewiesen zu sein – durch andere und durch Gott. Der Gottesdienst aus der Freien evangelischen Gemeinde in Bonn lässt uns dem lebendigen, vergebenden Gott begegnen, damit ein neues und befreites Leben möglich wird.
Typisch Mensch - Vergebung befreit zum Leben
Besonders oft passiert es am Arbeitsplatz. Aber auch zwischen Nachbarn oder auf dem Schulhof: Jemand macht einen Fehler, wird vielleicht sogar schuldig. Das Umfeld schließt sich zusammen und kritisiert. Selten laut und direkt, denn das hieße Gesicht zeigen. Mobbing geschieht oft hinter dem Rücken. Mit massiven Folgen für einzelne Personen und ganze Gruppen.
Typisch Mensch - auch schon zu biblischen Zeiten. Doch die Bibel kennt auch andere, heilsame Wege, mit Schuld umzugehen. Die macht sich die Freie evangelische Gemeinde in Bonn zum Thema. Regelmäßig in ihren Seelsorgegruppen mit dem Namen "Endlich leben!" und im Fernsehgottesdienst am 10. Januar 2010. Der Jahresanfang ist dafür ein guter Zeitpunkt, wird doch in diesen Tagen und Wochen vieles aufgeräumt und sortiert. Wie auch eine Seele wieder "aufgeräumt" werden kann, davon werden Mitglieder der Seelsorgegruppen im Gottesdienst berichten. Die Gemeindeband übersetzt ihre Erfahrungen in ausdrucksstarke Musik.
Das Textbuch des Gottesdienstes (pdf)
Der Ablauf mit allen Liedtexten (pdf)
Dieser Gottesdienst ist der Teil der Fernsehgottesdienste im ZDF, die 2010 unter dem Motto "typisch Mensch" stehen. Typisch menschlich ist es, sich selbst zu betrachten und Fragen nach sich selbst zu stellen. Die Antworten sind vielfältig und beschreiben ein weites Spektrum. Und oftmals ist der Mensch sich selbst das größte Rätsel.
Der christliche Glaube hält diese Spannung offen. Zum einen beschreibt er den Menschen als das Ebenbild Gottes, als sein Gegenüber und somit als ein Wesen von unendlicher Würde. Zum anderen weiß er aber auch um die Fehlbarkeit und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und bewahrt ihn damit vor Selbstüberschätzung. Insgesamt siebenundzwanzig evangelische Fernsehgottesdienste stellen sich existenziellen Fragen und laden die Zuschauer an Orte ein, wo die Kirche an der Seite von Menschen in ihren besonderen Lebenssituationen steht. Weitere Informationen finden Sie auf www.zdf.fernsehgottesdienst.de


Kommentare
RE: 10.01.2010: ZDF-Gottesdienst aus Bonn
Der Gottesdienst vom 10.01. aus Bonn hat deutlich gezeigt, dass es möglich ist auch heute den Menschen Botschaften zu vermitteln, Menschen direkt und persönlich anzusprechen, ihnen für die kommende Woche und darüber hinaus Lebenshilfe zu bieten. Ganz herzlichen Dank für diese aufrüttelnde und engagierte Stunde! Meine Frau und ich wünschten uns, so etwas auch in unserer Kirche zu erleben. Da haben wir manchmal den Eindruck, jeden Sonntag läuft der gleiche Film, mehr möchte ich dazu nicht sagen. Menschen, für die es neue Botschaften und Lebenshilfen gibt, treten sicher nicht aus der Kirche aus!
Werner Hippmann, Beilngries
RE: 10.01.2010: ZDF-Gottesdienst aus Bonn
Auch mir hat der Gottesdienst sehr viel gegeben. Die Texte wurden in unsere Zeit übersetzt und haben die Problematik um Schuld und Vergebung wirklich umfassend beleuchtet und mir wichtige Denkanstöße gegeben. Ich hoffe, dass sie mir in einem aktuellen Konflikt weiterhelfen. Gott steh uns bei
RE: 10.01.2010: ZDF-Gottesdienst aus Bonn
Danke für diesen wunderbaren und aussagekräftigen Gottesdienst! Alles war rundum gelungen!! Die Botschaft begeisternd transportiert! Mein Mann und ich haben heute so viel Kraft schöpfen können, dass wir mit neuer Hoffnung und frischem Mut in die kommende Woche starten! Es motiviert uns, weiterhin mit unseren Gemeindegliedern zu arbeiten! Eine gesegnete Zeit
RE: RE: 10.01.2010: ZDF-Gottesdienst aus Bonn
Ich werde den Gottesdienst weiterempfehlen, ihn im Internet noch im Nachinein anzuschauen. War wirklich sehr gut, mit einer wunderbaren Botschaft. Schön, wenn es noch mehr so Fernsehgottesdienste gäbe. Gott segne euch! Annette Gerhard