9.30-10.15 Uhr im ZDF - Die Klosterkirche Jerichow ist eine der schönsten Kirchen an der „Straße der Romanik“. Wahrzeichen der romanischen Kirchen ist der Bogen. Er ist rund und schön, Symbol für Harmonie und Ewigkeit. Kann ein Leben gelingen, das so ist wie dieser Bogen?
08.08.2010: ZDF-Gottesdienst aus Jerichow

Lebensbögen
Die Klosterkirche von Jerichow in Sachsen-Anhalt ist der älteste Backsteinbau östlich der Elbe und eine der schönsten Kirchen an der „Straße der Romanik“. Die Gegend gehört zu den einwohnerärmsten Regionen in Deutschland. Viele junge Leute wandern ab, um anderswo Arbeit zu finden. Doch die Menschen hier lieben ihre Heimat und ihren wertvollen Schatz, die alten romanischen Kirchen.
Rund, einfach und stabil
Der Rundbogen - typisches Bauteil einer romanischen Kirche – hat die Vorbereitungsgruppe um Pfarrer Enders auf die Idee für den Fernsehgottesdienst gebracht. „Wie schön wäre es, wenn das Leben wie ein solcher Bogen wäre – schlicht, stabil und stark“, sagt Pfarrer Enders. Doch im Leben läuft nicht alles rund. Vieles bleibt bruchstückhaft, unvollendet und nur teilweise gelungen.
Zwischen Perfektion und Unvollkommenheit
Wohl jeder kennt in seinem Leben die Spannung zwischen einem angestrebten Ideal und der manchmal ernüchternden Realität. Diese Erfahrung nimmt der ZDF-Gottesdienst am 8. August in den Blick und findet am Ende gerade in dieser Spannung eine ermutigende Botschaft.
Flötenklänge
Für die musikalische Ausgestaltung sorgen der Kirchenchor der Gemeinde, der Flötist Helge Burggrabe und der Stendaler Domkantor Johannes Schymalla an der Orgel.
Typisch Mensch
Dieser Gottesdienst ist der Teil der Fernsehgottesdienste im ZDF, die 2010 unter dem Motto „typisch Mensch“ stehen. Typisch menschlich ist es, sich selbst zu betrachten und Fragen nach sich selbst zu stellen. Die Antworten sind vielfältig und beschreiben ein weites Spektrum. Und oftmals ist der Mensch sich selbst das größte Rätsel. Der christliche Glaube hält diese Spannung offen. Zum einen beschreibt er den Menschen als das Ebenbild Gottes, als sein Gegenüber und somit als ein Wesen von unendlicher Würde. Zum anderen weiß er aber auch um die Fehlbarkeit und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und bewahrt ihn damit vor Selbstüberschätzung. Insgesamt siebenundzwanzig evangelische Fernsehgottesdienste stellen sich existenziellen Fragen und laden die Zuschauer an Orte ein, wo die Kirche an der Seite von Menschen in ihren besonderen Lebenssituationen steht. Weitere Informationen finden Sie auf www.zdf.fernsehgottesdienst.de
Hinweis: TV-Untertitel im ZDF-Videotext auf Seite 777
Podcast der Evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienste
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