07.02.2010: ZDF-Gottesdienst aus Wuppertal

07.02.2010 ZDF-Gottesdienst Wuppertal

ZDF-Gottesdienst aus der Thomaskirche in Wuppertal am 07.02.2010. Foto: Günther Hermanns

9.30-10.15 Uhr im ZD - Mit tanzenden Füßen und lachenden Augen stimmt der Gottesdienst auf den bevorstehenden internationalen Weltgebetstag der Frauen ein. Spannend und bunt wird es, wenn afrikanische Percussionmusik auf deutsche Orgelklänge treffen oder wenn sich traditionell geistliche Lieder aus Kamerun und Lobgesänge des evangelischen Gesangsbuchs begegnen. Gott ist überall und in jedem Menschen.

Von Elke Rudloff und Andreas Reinwart

Typisch Mensch - Loben und danken - in jeder Stimmung?

„Gott erfülle deine Füße mit Tanz und deine Augen mit Lachen“ heißt es in einem Segen aus dem Kamerun. Typisch Afrika - denn dort werden Gottesdienste meist viel emotionaler, körperbetonter und fröhlicher gefeiert als in Deutschland. Auch wenn das Leben im Kamerun sehr hart ist und HIV/AIDS, Hunger und Gewalt die Menschen bedrohen. Solange Atem in uns ist, hoffen wir, sagen die Christen dort. Und sie danken Gott für das Geschenk ihres Lebens, indem sie zuerst ein Lob aussprechen: „Gott ist groß“ lautet ihre feste Redewendung.

07.02.2010: ZDF-Gottesdienst aus Wuppertal

Die Video-Botschaft zum ZDF-Fernsehgottesdienst aus Wuppertal am 07.02.2010. Schalten Sie ein und feiern Sie mit! www.zdf.fernsehgottesdienst.de

Am 7. Februar 2010 feiern Christinnen aus dem Kamerun und der evangelischen Kirchengemeinde Uellendahl-Ostersbaum in Wuppertal gemeinsam Gottesdienst - mit einer Mischung aus deutschen und afrikanischen Elementen: Da finden Percussionmusik (Susanne Strobel), Chor und Orgel (Urte Rohda) zueinander. Geistliche Lieder aus dem Kamerun wechseln sich mit Lobgesängen aus dem evangelischen Gesangbuch ab.

Das Textbuch des Gottesdienstes (pdf)

Der Ablauf mit allen Liedtexten (pdf)

Angeline Djiokou und Madeleine Beutchen, beide aus dem Kamerun, erzählen von ihrem Alltag und ihrem Glauben in Afrika. Pfarrerin Norma Lennartz fragt in ihrer Predigt, was deutsche Gemeinden von ihren afrikanischen Geschwistern lernen können, ohne sich selbst zu verstellen.

Ein Gottesdienst, der mit tanzenden Füßen, lachenden Augen und rhythmischer Musik auf den internationalen Weltgebetstag der Frauen wenige Wochen später einstimmt.

Dieser Gottesdienst ist der Teil der Fernsehgottesdienste im ZDF, die 2010 unter dem Motto „typisch Mensch“ stehen. Typisch menschlich ist es, sich selbst zu betrachten und Fragen nach sich selbst zu stellen. Die Antworten sind vielfältig und beschreiben ein weites Spektrum. Und oftmals ist der Mensch sich selbst das größte Rätsel.
Der christliche Glaube hält diese Spannung offen. Zum einen beschreibt er den Menschen als das Ebenbild Gottes, als sein Gegenüber und somit als ein Wesen von unendlicher Würde. Zum anderen weiß er aber auch um die Fehlbarkeit und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und bewahrt ihn damit vor Selbstüberschätzung. Insgesamt siebenundzwanzig evangelische Fernsehgottesdienste stellen sich existenziellen Fragen und laden die Zuschauer an Orte ein, wo die Kirche an der Seite von Menschen in ihren besonderen Lebenssituationen steht. Weitere Informationen finden Sie auf www.zdf.fernsehgottesdienst.de

 

Kommentare

Verfasst von Gast am 11. Februar 2010 - 14:36.

Fernsehgottesdienst am 07. Februar 2010

Im Rahmen der Vorbereitungen für den Weltgebetstag habe ich mir diesen...

Im Rahmen der Vorbereitungen für den Weltgebetstag habe ich mir diesen Gottesdienst angesehen und war begeistert. Einmal von dem Inneren der Kirche, der Farbenvielfalt der Fenster - was gut zu den fröhlichen Farben der Afrikaner paßt - und der Musik der Trommlerin. Die Predigt hat mir sehr gut gefallen und mir auch etwas gegeben. Da ich vor vielen Jahren mal in Togo war, konnte ich mich gut in diese Art Gottesdienst hineinfühlen. Wir müßten in unserem Land es auch anregen und auch hinbekommen, mehr Fröhlichkeit in der Kirche zu haben anstatt immer so mahnend ernst zu sein. Ich weiß, wir Eurpopäer sind eben anders und es ist ein Spagat zwischen Jung und Alt, wenn man etwas verändern will. Aber wenn wir nichts verändern, wird die Kirche immer leerer und die Christen immer weniger.
Die Musik "Orgel und Trommel" war einfach wunderbar. Gibt es das auch als CD?
Danke für einen schönen Sonntagmorgen am 7. Februar.
Maria

Verfasst von Gast am 8. Februar 2010 - 18:05.

Gottesdienst am 07.02.2010 aus Wuppertal

Vielen Dank für den schönen Gottesdienst und besonders für die Musik und die...

Vielen Dank für den schönen Gottesdienst und besonders für die Musik und die Mitwirkung der Frauen aus Kamerun!
Karin Diehl

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 20:08.

Gottesdienst aus der Thomaskirche Wuppertal

Ich fand ihn toll den Gottesdienst mit den Frauen aus Kamerun, vor allem gefiel...

Ich fand ihn toll den Gottesdienst mit den Frauen aus Kamerun, vor allem gefiel es mir in der Ferne an einem Gottesdienst meiner Heimatgemeinde teilnehmen zu können.
Für meinen Geschmack hätten mehr Lieder aus Kamerun gesungen werden können.

LG aus der Schweiz
Heike

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 17:46.

Fernsehgottesdienst am 7.2.2010

Liebe Frau Pfarrer, ungewohnterweise habe ich mich heute entschlossen, nicht in...

Liebe Frau Pfarrer,
ungewohnterweise habe ich mich heute entschlossen, nicht in meine Kirche zu gehen, sondern mir einen Fernsehgottesdienst anzusehen und ich bin dankbar für diese Entscheidung. Gott zu loben allezeit, die Worte der Frauen aus Kamerun, sowie die Worte Ihrer Predigt, die wunderschöne musikalische Umrahumung, haben mich sehr beeindruckt. Ich danke für diese Stunde der Stärkung.
Irene Schrödl
Wien

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 12:55.

ein toller Gottesdienst !

Hallo liebe Mitchristen/Innen, das war ein wirklich schöner Gottesdienst. Danke...

Hallo liebe Mitchristen/Innen,

das war ein wirklich schöner Gottesdienst. Danke an alle Mitwirkende, besonders an die Damen aus Kamerun!!

Silvia und Daniel (Alt-katholisch)

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 11:40.

Der Gottesdienst mit den kamerunischen Frauen

Ihr Lieben, mit meiner alten Mutter zusammen haben wir uns den Gottesdienst...

Ihr Lieben,
mit meiner alten Mutter zusammen haben wir uns den Gottesdienst angesehen und auch das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser mitgesprochen.

Es war schön, Geschwister aus Kamerun zu sehen und zu hören.

Liebe Pfarrerin, was mir bei Ihrer Predigt auffiel, daß CHRISTUS als Erlöser und Helfer für ein neues Leben nicht erwähnt wurde.
Sie können ja Ihre Predigtunterlagen einmal durchgehen und nachprüfen.
Ich schreibe dies als ein Kollege, der bereits im Ruhestand ist, nicht um zu kritisieren.
DAS, WAS CHRISTUM TREIBET!

Ich wünsche Ihnen für Ihren Dienste Gottes reichen Segen.

Ihr
Jakob Stehle, Pfarrer i.R.
(ehemaliger Basler Missionar in Nordnigeria)

www.webstehle.de/katechismusfragen/

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 11:26.

Gottesdienst zum Weltgebetstag

Liebe Gottesdienst-Mitwirkende, grosses Dankeschön für Ihren engagierten...

Liebe Gottesdienst-Mitwirkende,
grosses Dankeschön für Ihren engagierten Einsatz!
Vor allem die "Trommel-Frau" und der Chor haben mir gut gefallen!
Wunderbar auch, dass Frauen aus Kamerun mitwirkten!
Trotzdem war mir der Gottesdienst zu amtszentriert.
Ich hätte mir mehr Laienfrauen als Mitwirkende gewünscht!
Wie Sie sicher wissen, ist der Weltgebetstag eine Laiinnen-Bewegung und das sollte meiner Meinung nach auch in der Gestaltung des Gottesdienstes zum Ausdruck kommen. Nichts gegen Pfarrerin Lennartz, sie ist eine Frau mit großer Ausstrahlung, aber für meinen Geschmack hatte sie eine zu domi-nierende Rolle. Schade!
Vielleicht waren aber auch nicht genug "Mitstreiterinnen" zu finden?
Trotzdem Danke!
Margrit

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 15:45.

Weltgebetstag - Laienbewegung!?

Ich glaube hier unterliegt jemand einen Irrtum. Dieser Fersehgottesdienst ist...

Ich glaube hier unterliegt jemand einen Irrtum. Dieser Fersehgottesdienst ist nicht der Weltgebetstagsgottesdienst. Dieser findet immer am 1. Freitag im März statt. Die Fernsehgottesdienste im Vorfeld des WGT greifen das Thema und Land auf aber ersetzen nicht den WGT-Gottesdienst. Und von daher empfinde ich es nicht angebracht den PfarrerInnen zu viel "Amtszentriertheit" vorzuwerfen. Warum müssen wir Laien uns immer über die PfarrerInnen erheben. Margit, kommst du etwa in deiner Kirchengemeinde zu kurz?
Eine Frage: soll sich eine Pfarrerin in der Gemeinde sich bei so einer fantastischen Bewegung wie den Weltgebetstag zurückziehen und nur Zuschauerin sein?
Danke für den schönen Gottesdienst! Er hat in mir die Vorfreude auf den 5. März noch etwas steigen lassen.
Silke

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 21:03.

ZDF- Gottesdienst, 7.2.2010

"ein großes Dankeschön!" - darin stimme ich gern ein. An kleinen Dingen erkennt...

"ein großes Dankeschön!" - darin stimme ich gern ein. An kleinen Dingen erkennt man die Perfektion, mit der dieser lebendige Gottesdienst aufwarten konnte. Dass die Grenze zum Weltgebetstag der Frauen unscharf blieb - was machts, Silke? Deshalb muss man sich nicht so echauffieren... schmälert es doch den erfreulichen Gesamteindruck, den Patricia bereits freundlich vorwegnehmend andeutete. Es ist wirklich ein Glück, wenn solche Mitarbeiterinnen sich in einer Gemeinde finden!
Ich wünsche dir, liebe Silke, weiterhin ungetrübtes Engagement im kirchlichen Ehrenamt: es bringt viel Freude, die manche angesichts oft geübter Kritik gegenüber Gottesdiensten nicht vermuten würden. Einen schönen 5. März!
Barbara

Verfasst von Gast am 10. Februar 2010 - 17:01.

Reaktion zu Barbara -ZDF-Gottesdienst, 7.2.2010-

oh, ein großes Missverständnis: ich reagierte auf Margrits Kommentar "...

oh, ein großes Missverständnis: ich reagierte auf Margrits Kommentar "Gottesdienst zum Weltgebetstag".

Zitat: "Trotzdem war mir der Gottesdienst zu amtszentriert.
Ich hätte mir mehr Laienfrauen als Mitwirkende gewünscht!
Wie Sie sicher wissen, ist der Weltgebetstag eine Laiinnen-Bewegung und das sollte meiner Meinung nach auch in der Gestaltung des Gottesdienstes zum Ausdruck kommen. Nichts gegen Pfarrerin Lennartz, sie ist eine Frau mit großer Ausstrahlung, aber für meinen Geschmack hatte sie eine zu domi-nierende Rolle. Schade!" Zitat Ende

Darüber habe ich mich ein bischen geärgert. Mein Engagement ist ungetrübt. Ich ärger mich halt über Mitchristen, die sich immer über PfarrerInnen aufregen. Die können machen was sie wollen, es wird immer etwas gefunden. Sehr schade.

Ich grüße mit dem Motto
"Alles, was Atem hat, lobe Gott"

Silke

Verfasst von Gast am 7. Februar 2010 - 10:18.

fernsehgottesdienst 07.02.10

Ein sehr ansprechender Gottesdienst mit Worten, die mir aus der Seele sprechen...

Ein sehr ansprechender Gottesdienst mit Worten, die mir aus der Seele sprechen. Danke, für den wunderbaren Sonntagbeginn

Verfasst von Gast am 1. Februar 2010 - 14:10.

RE: 07.02.2010: ZDF-Gottesdienst aus Wuppertal

Liebe Norma Lennartz, Ihr Internet-Auftritt zu Ihrem Fernsehgottesdienst...

Liebe Norma Lennartz,

Ihr Internet-Auftritt zu Ihrem Fernsehgottesdienst gefällt mir sehr gut und ich möchte Sie in Ihren Aussagen bestätigen. Es stimmt wirklich, Gott zu loben und ihm zu danken in den schwierigsten Lebenssituationen ist sehr hilfreich. Sie haben mir mit Ihren mutmachenden Predigten immer wieder geholfen, auch aus den schwierigsten Lebenssituationen hinaus, z.B. als meine Mutter vor 3 Jahren verstarb. Ich bin sehr dankbar, Sie in Ihrer Arbeit zu unterstützen, in dem ich Ihre Lektorin bin. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gottes Segen für Ihren Fernsehgottesdienst, dass viele Menschen Ihren Gottesdienst im Fernsehen verfolgen werden bzw. persönlich in die Kirche kommen mögen. Ich werde da sein und hoffe, dass viele Menschen, die ich angesprochen und zu Ihrem Gottesdienst eingeladen habe, auch kommen werden, damit Ihr mit viel Mühe vorbereiteter Gottesdienst ein voller Erfolg werden möge!

Herzliche Grüße

Patricia Horst

Verfasst von Gast am 4. Februar 2010 - 14:44.

RE: RE: 07.02.2010: ZDF-Gottesdienst aus Wuppertal

Ich möchte mich Frau Horst anschließen. Mir gefällt Ihre Ansprache in diesem...

Ich möchte mich Frau Horst anschließen. Mir gefällt Ihre Ansprache in diesem Video auch shr gut. Der Hinweis auf Afrika ist sehr wertvoll. In unserer verkopften, zielgerichteten Lebensweise ist für den Tod schon lange kein Platz mehr!
Aber: Der Tod bietet die Chance, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Ich würde Gott auch nicht loben, weil ich einen Menschen verloren habe- aber ich würde ihn loben, weil ich ihn ein Stück seines Weges begleiten durfte.
Oftmals benötigt es aber eine Weile, bis man so weit ist. Das müssen die Nachbarn lernen zu verstehen! Wir sind nun mal keine Afrikaner! Aber: Wir können viel von ihnen lernen!

LG Anne

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