Erleben und Genießen in der Zeit nach dem Beruf

Älteres Ehepaar sitzt auf einer Bank mit Meerblick

Foto: iStockphoto

Diakonie - Viele Menschen erleben die Zeit nach der Berufstätigkeit als Phase des aktiven Erlebens und Genießens. Neues entdecken, Reisen, Zeit zu haben und sich engagieren bestimmen den neuen Abschnitt. Mit ihren Angeboten will sich die Diakonie auf diese Möglichkeiten einstellen. Gleichzeitig bleibt es Aufgabe der Diakonie, Begleitung bis zuletzt anzubieten.

Evangelisches Seniorenwerk

Das Evangelische Seniorenwerk beteiligt sich an der kirchlichen Seniorenarbeit. Es vertritt die Anliegen der älteren Menschen in Kirche, Staat und Gesellschaft. Ruheständler finden dort Rat und Hilfe. Außerdem entwickelt es Hilfen für ehrenamtliche Mitarbeit in der Altenarbeit.

Das Seniorenwerk organisiert

• Seniorentage
• Seniorenreisen
• Bibelwochen
• Treffen von Ruheständlern zum Austausch über Erfahrungen
• Senioren-Gottesdienste und generationenübergreifende Gemeindeveranstaltungen.

Häusliche Pflege - ambulante Dienste

Selbständigkeit bewahren: Zu Hause in der vertrauten Umgebung leben oder nach einem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause zurückgehen zu können - die Diakoniestationen und ambulanten Pflegedienste helfen, dass dies möglich ist. Diakoniestationen und ambulante Pflegedienste bieten Pflege, Betreuung und Beratung in den eigenen Wohnungen nach Bedarf, auch mehrmals täglich.

Sie arbeiten mit den Hausärzten, Kranken- und Pflegekassen, dem medizinischen Dienst, den Sozialhilfeträgern, Krankenhäusern sowie vielen weiteren Einrichtungen und Diensten eng zusammen.
Die Diakoniestationen und ambulanten Pflegedienste bieten verschiedene Unterstützungsangebote und Dienstleistungen an:

• Beratung über Hilfemöglichkeiten/Vermittlung von weiteren Dienstleistungsangeboten
• Häusliche Pflege (Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege)
• ambulante gerontopsychiatrische und psychiatrische Pflege
• Beratung über Hilfsmittel zur Pflege und Wohnraumanpassungsmaßnahmen
• Kurse und Beratungsangebote für pflegende Angehörige
• Anleitung von pflegenden Angehörigen in den eigenen Wohnungen
• Familienpflege bei Krankheit der Mutter
• Mahlzeitendienste/Essen auf Rädern
• Unterstützung im Haushalt und beim Einkaufen

Die Diakoniestationen und ambulanten Pflegedienste der Gemeinden informieren gerne über ihre Angebote. Adressen von Einrichtungen in Ihrer Nähe nennen Ihnen die Diakonischen Werke Ihrer Landeskirchen.

Stationäre Altenhilfe

Nach dem 80. Lebensjahr werden viele Menschen unselbstständiger. Von den 60-bis 80-jährigen sind rund zehn Prozent, von den über 85-jährigen fast die Hälfte hilfs- oder pflegebedürftig. Nur wenige können im familiären Rahmen betreut werden. Mehrere Generationen leben immer seltener unter einem Dach. Hilfe vom Ehe- oder Lebenspartner ist nur selten möglich, denn die meisten Älteren leben in Ein-Personen-Haushalten.

Die Diakonie unterhält etwa 150.000 Betten in stationären Einrichtungen der Altenhilfe. Für die Pflege, Betreuung und Versorgung alter und kranker Menschen hat die Diakonie ein einheitliches Qualitätsprofil entwickelt und mit einem Prüfsiegel kenntlich gemacht. Zu den wichtigsten Merkmalen diakonischer Pflege gehört der menschenwürdige Umgang mit den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Offene Altenhilfe

Seit der Einführung der Rentenreform 1957 sind die materiellen Lebensverhältnisse älterer Menschen spürbar besser geworden. Ihr Lebensabend hat sich stark verändert: durch früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben, durch Arbeitslosigkeit und längere Zeiten der Verwitwung. Auch die Lebensstile haben sich gewandelt: Es gibt immer mehr Alleinlebende, die bewusst so leben möchten.

Die offene Altenarbeit der Diakonie hat vor allem präventiven Charakter. Ihr Ziel ist es, ältere Menschen darin zu unterstützen, ihre Selbstständigkeit bis ins hohe Alter zu bewahren, Kontakte zu anderen Menschen zu pflegen und vorhandene Fähigkeiten einzusetzen. Die Angebote der offenen Altenarbeit erfüllen eine doppelte Funktion: Zum einen können sie von älteren Menschen einfach genutzt werden, zum anderen aber bieten sie die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Wer in der offenen Altenarbeit ehrenamtlich arbeitet, tut nicht nur etwas für andere, sondern auch etwas für sich.

Wenn Sie sich für einen Bereich interessieren, wenden Sie sich bitte an Ihre Kirchengemeinde, die regionalen Diakonischen Werke, die Diakonischen Werke der Landeskirchen oder das Evangelische Seniorenwerk.

Kommentare

Verfasst von Wolke am 18. August 2009 - 6:42.

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Ruhestand ist auch Zeit für neue Kontakte, neue Interessen, ein neues Netzwerk? Dafür ist das Internetangebot für Senioren: http://www.unserezeiten.de die Nr. 1.

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