Präses Rekowski kritisiert Vermischung von Himmelfahrt und Vatertag

Der rheinische Präses Manfred Rekowski kritisiert, dass der Sinn des Feiertags Christi Himmelfahrt in der Gesellschaft weitgehend in Vergessenheit geraten ist. "Und weil Himmelfahrt so schwer zu erklären ist, hat dieser Feiertag schon längst ein Eigenleben als Vatertag entwickelt", sagte Rekowski am Donnerstag in einer Predigt in der Auferstehungskirche in Düsseldorf.

Dabei zögen Männer mit Bollerwagen und Getränken durch das Land. "Das hat mit dem christlichen Sinn des Feiertags nun allerdings gar nichts zu tun", sagte der Theologe.

"Die Himmelfahrtspraxis wirkt auf mich so wie Teilnahme an einer Feier, ohne den Anlass zu kennen - oder zu feiern, ohne zu gratulieren", kritisierte Rekowski laut Redemanuskript im Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen der Auferstehungskirche in Düsseldorf-Oberkassel. Die Himmelfahrtsgeschichte werde oft gründlich missverstanden und manchmal ins Lächerliche gezogen. Für Christen sei die Botschaft von Christi Himmelfahrt, dass Jesus als König herrsche, eine wichtige Hoffnung.

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