Evangelischer Friedenspreis für Friedensdienst Eirene in Neuwied

Christlicher Friedensdienst Eirene in Neuwied

Eirene

Freiwillige Katharina Philipps zusammen mit Kevina Okurut wie sie gemeinsam in Uganda Nüsse knacken.

Der Evangelische Friedenspreis 2018 geht an den internationalen christlichen Friedensdienst Eirene in Neuwied. Der Preis würdige gewaltfreies Handeln, teilte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Dienstag in Hannover mit.

Die Auszeichnung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der EKD unterstützt. In diesem Jahr wird der Friedrich-Siegmund-Schultze-Förderpreis erstmals als "Evangelischer Friedenspreis" verliehen. Er wird am 9. Oktober von dem Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner im Berliner Bonhoeffer-Haus überreicht.

Die Freiwilligen und Fachkräfte von Eirene engagieren sich der EKD zufolge gemeinsam mit Partnerorganisationen weltweit für eine Kultur der Gewaltfreiheit, für soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Seit der Gründung des ökumenischen Friedens- und Entwicklungsdienstes im Jahr 1957 hätten mehr als 3.000 Menschen einen Friedensdienst mit der Organisation absolviert, hieß es.

Der Friedrich-Siegmund-Schultze-Förderpreis wird den Angaben zufolge seit 1994 in unregelmäßigen Abständen vergeben. Er erinnert an das friedensethische Wirken des evangelischen Theologen Friedrich Siegmund-Schultze (1885-1969), der 1914 zu den Gründern des Weltbundes für Freundschaftsarbeit gehörte.