Berliner Kirchen setzen Zeichen gegen Rechtspopulismus

Mehrere Berliner Kirchen positionieren sich anlässlich der Bundestagswahl deutlich sichtbar gegen Rechtspopulismus

Foto: Rolf Zoellner

Berliner Kirchen setzen Zeichen gegen Rechtspopulismus

Banner mit Aufschriften wie "Hass schadet der Seele", "Rassismus schadet der Seele", "Antisemitismus schadet der Seele" oder "Sexismus schadet der Seele" setzt der Kirchenkreis Berlin Mitte ein Zeichen gegen jede Art von rechtspopulistischem Gedankengut.

Mehrere Berliner Kirchen positionieren sich anlässlich der Bundestagswahl deutlich sichtbar gegen Rechtspopulismus. An gut einem Dutzend Gotteshäusern und Kirchengebäuden sind Banner mit Aufschriften wie "Hass schadet der Seele", "Menschenfeindlichkeit schadet der Seele", "Rassismus schadet der Seele", "Antisemitismus schadet der Seele" oder "Sexismus schadet der Seele" zu sehen, wie der Kirchenkreis Berlin Mitte als Initiator der Kampagne mitteilte. Damit solle ein Zeichen gegen jede Art von rechtspopulistischem Gedankengut gesetzt werden.

Die großformatigen Banner sind in den kommenden Tagen im Stadtzentrum unter anderem am Berliner Dom sowie am Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zu sehen. Auch die Parochialkirche (Mitte), die Heilig-Kreuz-Kirche (Kreuzberg), die Markuskirche (Friedrichshain), die Hoffnungskirche (Pankow), die Superintendentur Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg (Tempelhof) und weitere Kirchen und Kitas beteiligen sich bereits seit mehreren Wochen an der Aktion.