Kalender "Andere Advent" erstmals mit kleinem Bruder

Der "Andere Advent" für Kinder

Fotos: PR

Die Sonntage im Kinderkalender knüpfen thematisch an den "Anderen Advent" für Erwachsene an. Jeden Tag muss die aktuelle Seite im Kinderkalender zunächst aufgetrennt werden.

Der ökumenische Verein "Andere Zeiten" startet zum 23. Mal seine Aktion "Der Andere Advent".

Der mit 650.000 Exemplaren bundesweit auflagenstärkste Adventskalender begleitet seine Leser vom 2. Dezember bis zum 6. Januar "mit überraschenden Texten und lebendigen Bildern". Erstmals stellt das Redaktionsteam dem klassischen Kalender einen kleinen Bruder zur Seite. Der "Andere Advent" für Kinder soll Jungen und Mädchen mit Experimenten, Comics, Spielen und Geschichten Freude machen, wie der Verein am Montag in Hamburg ankündigte.

Im "Anderen Advent" sollten Texte etwa vom US-amerikanischen Schriftsteller Paul Auster und der Philosophin und Frauenrechtlerin Edith Stein die Leser zum Nachdenken, Meditieren, Träumen und Schmunzeln anregen, hieß es. "Wir haben wieder mehrere Monate nach Texten und Themen gesucht, die die Adventszeit vertiefen können, sagte Frank Hofmann, Chefredakteur von "Andere Zeiten".

Der US Auto Paul Auster.

Kinder erzählen von ihren Weihnachtsmomenten

So erzählen die Kalender-Redakteure auf den Sonntagsblättern von kleinen persönlichen Momenten im Alltag, die ihnen nachhaltig im Gedächtnis blieben. "Das ist ja wie Weihnachten" lautet das Thema der Sonntagsreihe. Auf jeder Kalenderseite gibt es zudem Fotos oder Illustrationen, die die Texte begleiten und weiterführen. Am Nikolaustag erhalten die Leser ein originelles Geschenk.

Der "Andere Advent" für Kinder soll Kinder zwischen sieben und elf Jahren neugierig machen auf die Advents- und Weihnachtszeit. Jeden Tag muss die aktuelle Seite im Kinderkalender zunächst aufgetrennt werden. "Das erhöht die Spannung", so Hofmann. Die Sonntage im Kinderkalender knüpfen thematisch an den" Anderen Advent" für Erwachsene an. Kinder erzählen dabei von ihren besonderen Weihnachtsmomenten.

Gegründet wurde die Advents-Aktion 1995 von Hinrich Westphal, Pressepastor der damaligen Nordelbischen Kirche in Hamburg. Zum Start wurden 4.000 Kalender gedruckt, im Folgejahr waren es bereits 12.000. 1999 wurde erstmals die 100.000-Marke erreicht, 2004 wurden 200.000 Kalender gedruckt.