Reformations-Freiwillige bei Verkehrsunfall getötet

Reformationsbotschafterin Margot Käßmann betete gemeinsam mit den Volunteers und Mitarbeitern des Vereins für die 25-jährige Kolumbianerin und ihre Hinterbliebenen.

Foto: krockenmitte/photocase.de

Reformationsbotschafterin Margot Käßmann betete gemeinsam mit den Volunteers und Mitarbeitern des Vereins für die 25-jährige Kolumbianerin und ihre Hinterbliebenen.

Nach dem Unfalltod einer freiwilligen Helferin des Vereins Reformationsjubiläum 2017 ist am Mittwoch in Wittenberg der Verstorbenen gedacht worden. Reformationsbotschafterin Margot Käßmann betete gemeinsam mit den Volunteers und Mitarbeitern des Vereins für die 25-jährige Kolumbianerin und ihre Hinterbliebenen.

Die junge Frau war nach Polizeiangaben am Dienstagabend in Wittenberg mit ihrem Fahrrad aus einer Seitengasse gekommen und auf einen stehenden Funkstreifenwagen der Polizei gestoßen. Sie geriet daraufhin in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Auto. Durch den Unfall wurde die Radfahrerin so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus verstarb.

Zur Betreuung der Unfallbeteiligten, darunter auch weitere Reformations-Volunteers, kamen ein Kriseninterventionsteam des Landkreises Wittenberg und ein Seelsorger der Polizei zum Einsatz. Die Ermittlungen zur Klärung der Verkehrsunfallursache dauern an.

Rund 240 freiwillige Helfer sind nach Angaben des Vereins für das 500. Reformationsjubiläum in diesem Jahr in die Lutherstadt Wittenberg gekommen. Sie unterstützten den Organisator der Feierlichkeiten beim Festwochenende zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag Ende Mai, betreuen die bis Ende kommender Woche laufende Weltausstellung im Altstadtring und helfen bei den Konfirmanden-Camps.