Kirchentag: 216.000 Euro bei Festgottesdiensten gesammelt

Hände mit Geld über einem Kollektenbeutel.

Foto: epd-bild/Stefan Arend

Die Kollekte des 36. Deutsche Evangelische Kirchentags ist für die Arbeit mit Kindern und Flüchtlingen bestimmt.

Bei den Gottesdiensten des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages vom 24. bis 28. Mai in Berlin und Wittenberg sind 216.208 Euro Kollekte für die Arbeit mit Kindern und Flüchtlingen zusammengekommen.

Allein beim großen Festgottesdienst vor den Toren der Lutherstadt Wittenberg seien 113.436 Euro für die Flüchtlingsinitiativen "SOS Méditerranée" und "Mediterranean Hope" gesammelt worden, teilten die Organisatoren am Dienstag in Berlin mit. Die Initiativen retteten Flüchtlinge aus Seenot und setzten sich für Integration ein.

Die Kollekten der drei Eröffnungsgottesdienste in Berlin am Platz der Republik, am Brandenburger Tor und am Gendarmenmarkt in Höhe von rund 95.900 Euro kommen der Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirchen in Griechenland, Elliniki Evangeliki Ekklisia, zugute. Sie bieten unter anderem Kinderbetreuung, Sprachunterricht, Beratung und psychologische Hilfe an.

Beim ökumenischen Gottesdienst an Christi Himmelfahrt wurden den Angaben zufolge 6.866 Euro für die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Kindernothilfe gesammelt, die Kinder von Strafgefangenen in Deutschland und Sri Lanka unterstützen.

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag stand in diesem Jahr im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums. Die meisten Veranstaltungen fanden in Berlin statt, wo rund 106.000 Dauerteilnehmer angemeldet waren. In acht mitteldeutschen Städten fanden sechs regionale "Kirchentage auf dem Weg" statt, an denen sich 50.000 Karteninhaber beteiligten. Den Abschluss bildete ein Festgottesdienst auf den Wittenberger Elbwiesen.