Weltausstellung Reformation startet in Wittenberg

Große Bühne für 500 Jahre Reformation: Eine Freiluftausstellung an den Altstadtgrenzen Wittenbergs blickt ab Samstag auf die historischen Ereignisse und ihre Folgen bis in die Gegenwart.

Bei der Weltausstellung Reformation dienen sieben "Tore der Freiheit" bis Mitte September als Präsentationsfläche für mehr als 80 Aussteller. Kirchen und Organisationen aus aller Welt fragen dabei nach den Herausforderungen der Gegenwart und laden zum Informieren, Mitdiskutieren und Feiern ein.

Am Auftaktgottesdienst auf dem Wittenberger Marktplatz am frühen Samstagnachmittag nehmen unter anderen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) teil.

Die Weltausstellung Reformation bietet bis 10. September 16 Themenwochen mit jeweils mehr als 100 Veranstaltungen. Sie ist immer von Mittwoch bis Montag zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Wittenberg gilt seit dem für den 31. Oktober 1517 überlieferten Thesenanschlag des Mönchs Martin Luther als Wiege der Reformationsbewegung, aus der die evangelische Kirche hervorgegangen ist. Die Stadt trägt dem Reformator zu Ehren den Beinamen Lutherstadt.