Lachender Kirchturm in Bielefeld

Die Nicolaikirche in Bielefeld ragt aus dem Stadtbild.

Foto: Zefram/ wikimedia

Die Nicolaikirche in Bielefeld.

Passanten in der Bielefelder Altstadt hören seit Sonntag von der Nicolaikirche statt eines Glockengeläuts ein mehrstimmiges Lachen.

Das Projekt "Lachender Kirchturm" wurde am Sonntag (23. April) mit einem "Osterlach-Gottesdienst" eröffnet. Bis zum "Weltlachtag am 7. Mai "lacht" der Turm durch eine Klanginstallation täglich zwischen 10 und 18 Uhr zu jeder Viertelstunde.

Die Kirche in der Bielefelder Altstadt will damit für eine positive Lebenshaltung, mehr Gelassenheit und Heiterkeit im Leben werben. Das komme in Zeiten von Terror und Populismus zu kurz, hatte der evangelische Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" gesagt. Auch das Evangelium sei eine frohe Botschaft. 

Gegenüber evangelisch.de sagte Piepenbring-Rademacher: "Anstatt dem Herrn mit Angst gegenüber zu treten, möchten wir Gott während des Segens anlächeln", denn die Freude am Herrn sei eine Stärke, zitiert Piepenbrink-Rademacher ein Bibelwort des Alten Testaments.

Das Lachen am Kirchturm ist eine Klanginstallation der Frankfurter Künstlerinnen Carolyn Krüger und Brigitte Kottwitz. Die Schirmherrschaft haben der Kabarettist und Moderator Eckart von Hirschhausen und Michael Berger von der "Humorkirche" Wiesbaden übernommen.