Ausstellung über den "Luthereffekt" in der Welt

Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650

Foto: Deutsches Historisches Museum

Martin Luther im Kreise von Reformatoren, 1625/1650, zu sehen im der Ausstellung "Der Luthereffekt".

Zum Reformationsjubiläum ist im Berliner Martin-Gropius-Bau ab 12. April 2017 die Ausstellung "Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt" zu sehen. Erzählt werde die weltumspannende Wirkungsgeschichte des Protestantismus, von seiner Entstehung im Europa des 16. Jahrhunderts über seine Entwicklungen auf vier Kontinenten bis heute, teilte das Deutsche Historische Museum mit.

Dabei gehe es um die globale Vielfalt und die Ausprägungen des Protestantismus in Schweden, den USA, Korea und Tansania, aber auch um das Konfliktpotenzial zwischen Kulturen und Religionen. Die Ausstellung "Der Luthereffekt" des Historischen Museums läuft im Martin-Gropius-Bau bis 5. November und ist eine von drei Nationalen Sonderausstellungen im Reformationsjahr 2017.

Ein Schwerpunkt der Berliner Ausstellung ist den USA gewidmet. Unter anderem zeigt sie die religiöse Vielfalt und die verschiedenen protestantischen Strömungen, die die US-amerikanische Gesellschaft bis heute ausmachen und zur strikten Trennung von Kirche und Staat führten.

Die evangelische Kirche feiert bis Oktober dieses Jahres 500 Jahre Reformation. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht. Der legendäre Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte.

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