Mehr WLAN zum 500. Reformationsjubiläum

Wolken in Form eines Wifi-Symbols über einer Stadt.

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Ob "LutherWLAN" oder "godspots", gemeint sind kirchliche WLAN-Hotspots.

Zum 500. Reformationsjubiläum und wegen des bevorstehenden evangelischen Kirchentags Ende Mai sollen in mehreren ostdeutschen Städten kostenlose Internetzugänge freigeschaltet werden.

In der Lutherstadt Wittenberg soll das "LutherWLAN" zum diesjährigen "Reformationssommer" an den Start gehen, sagte ein Sprecher des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in Sachsen-Anhalt.

Geplant sind insgesamt 20 öffentliche WLAN-Hotspots in Wittenberg, fünf davon - nämlich in der Schloss- und Collegienstraße, am Luther- und Melanchtonhaus sowie am Collegium Augusteum - seien bereits installiert. Die übrigen 15 würden im Zeitraum vom 17. bis 22. Februar fertiggestellt.

Auch die evangelischen Landeskirchen arbeiten am WLAN-Ausbau. In Berlin, wo Ende Mai der Kirchentag stattfindet, sowie in Brandenburg seien bereits etwa 100 Kirchen und kirchliche Einrichtungen im vergangenen halben Jahr online gegangen, sagte ein Sprecher der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Die Finanzierung sei für insgesamt rund 220 "godspots" der EKBO gesichert.

Derzeit werde geprüft, wie weitere Standorte im Gebiet der Landeskirche unterstützt werden können, sagte der Sprecher. Unterdessen hätten Kirchengemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet Interesse an den kirchlichen WLAN-Hotspots mit dem Titel "godspots" angemeldet. Der Ausbau der öffentlichen Internetzugänge der Kirche werde vielerorts geprüft.