Besucherrekord im Eisenacher Lutherhaus

Das Eisenacher Lutherhaus wurde 2015 nach zweijähriger Sanierung und Erweiterung wiedereröffnet und ist gut vorgereitet auf den Besucheransturm zum 500. Reformationsjubiläum 2017.

Foto: epd-bild/Sascha Willms

Das Eisenacher Lutherhaus wurde 2015 nach zweijähriger Sanierung und Erweiterung wiedereröffnet und ist gut vorgereitet auf den Besucheransturm zum 500. Reformationsjubiläum 2017.

Das neu gestaltete Lutherhaus in Eisenach kommt bei den Besuchern gut an. Im ersten Kalenderjahr nach der Wiedereröffnung im September 2015 wurden in den vergangenen zwölf Monaten 42.185 Gäste begrüßt. Das sei im Vergleich zu 2013, dem letzten Jahr vor der Sanierung des Museums, eine Steigerung um fast 80 Prozent, sagte der wissenschaftliche Leiter und Kurator der Stiftung Lutherhaus Eisenach, Jochen Birkenmeier, am Montag.

Martin Luther (1483-1546) verbrachte von 1498 bis 1501 seine drei letzten Schuljahre in Eisenach, bevor er an die Erfurter Universität wechselte. Obwohl seine Eltern aus der Wartburgstadt beziehungsweise ihrer Umgebung stammten, kam er nicht bei Verwandten unter. Das heutige Lutherhaus könnte zeitweise seine Bleibe in dieser Zeit gewesen sein. Träger des Museums ist die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland.

Die Dauerausstellung wurde unter anderem mit dem Thüringer Tourismuspreis ausgezeichnet. Die nächste Sonderausstellung "Ketzer, Spalter, Glaubenslehrer - Luther aus katholischer Sicht" wird am 13. April eröffnet und ist bis zum 5. November zu sehen.