Deutsche Seemannsmission beschenkt Seeleute

Bis zum Fest will die Deutsche Seemannsmission an den Küsten von Nord- und Ostsee und auch weltweit rund 60.000 Weihnachtstüten verteilen, um Schiffsbesatzungen fern der Heimat eine Freude zu machen.

Ohne Seeleute und ihre harte Arbeit an Bord wäre Weihnachten undenkbar, sagte die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission in Bremen, Pastorin Heike Proske, am Mittwoch dem epd. "Sie transportieren mehr als 90 Prozent aller Waren, also auch mehr als 90 Prozent aller Weihnachtsgeschenke."

Darum sei es gut, gerade zu Weihnachten besonders an die Seeleute zu denken, die zum Fest nicht bei ihren Familien sein könnten, betonte Proske. "Sie nehmen die Arbeit auf sich und sind sieben Tage die Woche durch Wind und Wetter und durch Zeitzonen und Krisengebiete unterwegs, damit wir Geschenke kaufen können."



Zur Deutschen Seemannsmission mit ihrer Zentrale in Bremen gehören 32 Stationen im In- und Ausland. 800 Haupt- und Ehrenamtliche leisten auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt. Sie arbeiten eng mit anderen christlichen Seemannsmissionen und Organisationen wie der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft ITF zusammen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die oft von Stress und kurzen Liegezeiten bestimmten Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu verbessern.

epd lnb jup
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