Frankfurter Buchmesse eröffnet

Die neue Bibel wird auf der Messe in 14 unterschiedlichen Startausgaben in einer Erstauflage von 250.000 Exemplaren präsentiert.

Die 68. Frankfurter Buchmesse ist eröffnet. Nach der Eröffnungsfeier am Dienstagabend präsentieren sich von Mittwoch bis Sonntag mehr als 7.000 Aussteller aus rund 100 Ländern auf der nach eigenen Angaben weltweit größten Bücherschau. Eine der Neuheiten: die zum 500. Reformationsjubiläum überarbeitete Lutherbibel.

Am Mittwoch wird der Erstverkaufstag der neuen Bibel-Ausgabe auf der Messe gefeiert. Vor dem Jubiläum im nächsten Jahr haben rund 70 Experten im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die revidierte Luther-Übersetzung aus dem Jahr 1984 überarbeitet. Die neue Bibel wird auf der Messe in 14 unterschiedlichen Startausgaben in einer Erstauflage von 250.000 Exemplaren präsentiert.




Flandern und die Niederlande sind in diesem Jahr gemeinsam Ehrengast der Literaturschau. Zur Eröffnungsfeier waren neben dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD) unter anderen der niederländische König Willem-Alexander und das belgische Königspaar Philippe und Mathilde nach Frankfurt gekommen.

Die ersten drei Messetage sind Fachbesuchern vorbehalten. Am Wochenende hat dann das allgemeine Lesepublikum Zutritt. Die Veranstalter rechnen mit rund 300.000 Besuchern. Bis Sonntag sind rund 4.000 Veranstaltungen mit mehr als 600 Autoren geplant.

Bereits am Montagabend hatte Bodo Kirchhoff in Frankfurt den Deutschen Buchpreis entgegengenommen. Traditionell wird zum Abschluss der Buchmesse am Sonntag der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Er geht in diesem Jahr an die Publizistin Carolin Emcke.