Geistliche beraten in Athen über friedliche Koexistenz im Nahen Osten

Geistliche aus fast allen Staaten des Nahen Ostens sind am Montag in der griechischen Hauptstadt Athen zu einem zweitägigen Treffen zusammengekommen.

Wie das griechische Außenministerium weiter mitteilte, wollen die Teilnehmer die Rolle der Religion als Faktor hervorheben, der zum Schutz des Lebens der Menschen in Würde und gegenseitiger Verständigung führen kann.

Die gesamte Region ist destabilisiert. Politisch und religiös motivierte Bürgerkriege haben zu einer der größten Flüchtlingskrisen seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.

Am Treffen nehmen die Oberhäupter aller Orthodoxer Kirchen im Nahen Osten, Vertreter der armenischen und koptischen Kirchen sowie Patriarch Bartholomäus I., das  Ehrenoberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche und geistlicher Führer von rund 300 Millionen orthodoxen Christen weltweit, teil. Auch Vertreter des Vatikans, der Großmufti von Ägypten und Geistliche jüdischen Glaubens nehmen teil.

Die Konferenz soll mit einer Erklärung der Teilnehmer am Dienstag zu Ende gehen.