Ich war leider nicht erwünscht in meiner Gemeinde!

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17 replies [Letzter Beitrag]
Gemeindeglied
Eingetreten: 22.05.2010

In meiner Christusgemeinde in Bergheim bei Köln war Ich leider nicht als Mensch angenommen worden und fühlte mich total abgestoßen! Ich wollte mich in vielen Bereichen nützlich machen, zum Beispiel in der Seniorenarbeit. Aber auch bei Mitarbeiter- und Gemeindefesten. Ich wollte echt was Gutes tun! Leider habe Ich dafür keinen Dank und keine Anerkennung erhalten! Es ist eine Schande für eine Kirchengemeinschaft, wenn ein Gemeindeglied wie Ich ohne Grund an den Rand gedrängt wird!!! Ich bin auch ein Mensch wie Du und Ich und habe ein Recht voll und ganz angenommen zu werden. Und Ich glaube auch an Gott, sonst wäre Ich kein Kirchenmitglied. Ich habe schon ernsthaft darüber Nachgedacht, ob ich sonst aus der Kirche austrete, wenn Ich nach wie vor nicht erwünscht bin?

Gast (nicht überprüft)
in meiner Gemeinde ist das

in meiner Gemeinde ist das leider auch so. aus irgendeinem Grund werde ich ausgeschlossen und wenn man mir sagen würde, was genau mein Fehler ist....könnte ich es ja auch ändern oder wenigstens erklären. Ich werde einfach ignoriert und als ich vor kurzem ein Baby bekommen habe-wurde mir nochnichtmal gratuliert. Ich wäre bei der Geburt fast verblutet aber interessiert hat es keinen. jetzt wird sich jeder fragen, wrum zum Geier ich da noch hingehe!? Es ist so: Ich bin alleinerziehende Mutter und habe keine Familie mehr, außer meiner beiden Kinder. Und da ich jeden Tag nur meine Kinder zu Gesicht bekomme -non-stop-24. Stunden, brauche ich auch mal andere -vorallem Erwachsene-Menschen um mich herum. Wenigstens einmal in der Woche zum Gottesdienst...Naja, ohne Erfolg. Ich bin jedes mal so traurig wenn ich nach Hause komme...Es tut mir echt Leid, dass es bei dir nicht funktionieren will aber du solltest dennoch drann bleiben und vielleicht deine Arbeit als selbstverständlich ansehen und nicht als Anerkennung anderer aus deiner Gemeinde.

Melanie (cm)
Eingetreten: 27.05.2009
Menschen...

Das Problem ist, dass Gemeindemitglieder "auch nur Menschen" sind. Sie verhalten sich, wie Menschen sich verhalten. Manche sich freundlich, manche arrogant oder gar abweisend. Und sie neigen zur Grüppchenbildung. Niemand ist aber gezwungen, in der Gemeinde zu sein, der man qua Amt angehört. Man kann wechseln. Guck dich doch mal in deiner Region um. Es gibt sicher viele Gemeinden, die sich über deine Mithilfe sehr freuen würden. LG, M

Melanie Huber - evangelisch.de

Gemeindeglied
Eingetreten: 22.05.2010
Ausgrenzung aus der Gemeinde

Liebe Melanie, Findest Du nicht auch, dass es eine Unverschämtheit ist, von einer Kirchengemeinde ausgegrenzt bzw. abgestoßen zu werden?! So was darf es in keiner Gemeinde geben!!! Eine Kirchengemeinde soll für alle offen sein. Ich wollte was Gutes tun für Ältere Menschen und ich hatte erhofft, eine echte Freundin zu finden! Ich bin 47 Jahre alt und Ledig und wohne in Bergheim bei Köln. Meine Gemeinde ist die Christusgemeinde. Noch ist sie es. Hast Du in deiner Gemeinde wo du bist, Ausgrenzung erlebt? Ich jedenfalls habe das! Und das ohne Grund.

Gruß

Stefan Holz

sulamith
Eingetreten: 17.06.2011
Nachtrag

 Lieber Stefan,

 

ich vermisse in meinem längeren Beitrag hier im Thread meinen Abschnitt , bezüglich der Freundin . Bevor der bei meiner  wiederholten Nachbearbeitung doch wieder fehlt , lasse ich mich eben hier erneut darüber aus.

Privat trafen sich seltsamerweise unsere Mitglieder nie oder selten. Den Wunsch also nach tiefergreifenden Beziehungen kenne ich , aber die Zustandebringung nicht wirklich .

Mir selbst gab Jesus auch keine gesellschaftlichen Kontakte mehr . Entweder Du hast nach Kennenlernen Jesu Menschen , die Dich zu Jesu bringen oder davon weg . Dazwischen gibt es nichts !

Damit ich nicht zu sehr klöne , erlaubte mir Jesus nur Frauen oder Menschen , die nicht ganz auf meinem Pegel standen . Ich hätte mich mit echten guten Kameradschaften nur zu sehr von meinem Missionsauftrag entfernt. Also gab mir Gott nur "Totalschäden" anheim , Menschen in völliger Verzweiflung , denen ich etwas von Jesus  erzählen sollte.

Auch etwas unangebracht , wenn man selbst seit Jahren auf der Stelle tritt !

Erwähnte ich schon ,dass Jesus sich auch freut, wenn man in anderen , öffentl. Einrichtungen ehrenamtlich arbeitet und hilft , wenn man mit seinem guten Absichten in seiner Gemeinde nicht anerkannt wird ?

sulamith
Eingetreten: 17.06.2011
 Lieber  Stefan und

 Lieber  Stefan und Anteilhabende, 

 

auch ich beschrieb sehr lange, dass ich selbst nicht mehr in meine Gemeinde gehe und sogar  auch aus dem Hauskreis ausgestoßen wurde , nur weil ich mir vorkam , wie ein Schüler , der zu der Sonntagspredigt noch zusätzlich einer normalen Hauskreisleiterin zuhören sollte .

Ich kenne HK , da redet jeder 'mal und es wird  gemeinsam  geredet. Wenn man aber gegen die . gerne selbst verfassten Thesen des Pastors oder der Leiter  redet und nicht auch soooo denkt , wie die , ist man schnell draußen . 

Allerdings hat es bei mir noch persönliche Gründe ,welche mich nicht auf die Suche treiben , nach anderen Kirchen zu schauen . Jesus muss nun auch erst etwas erklären , wenn ich immer nur seine lobpreisgespickten Predigten höre , muss ich auch etwas davon erfahren können . Nur alleine die Predigt oder der Glaube oder nur die Hoffnung alleine , lassen jeden Gottesdienst fade werden , jedes Gebet !

Bei einem Rausschmiss aber  hat man  nur gewonnen , nämlich an Erkenntnis . In der Bibel steht nichts von verschiedenen eigenen Lehren , sondern , dass man sich nicht sein eigenes Süppchen soll .

 Adventisten (Sabbat am Samstag usw.) ist nur ein Beispiel und Ansichtssache , die sogar schnell zu Uneinigkeit führen kann .

Gott will  eben nicht ,dass wir in solche Gemeinden gehen . Vielleicht muss das der Pastor auch so dann lernen .

Unsere Gemeinde verlor auch einige Mitglieder .

Auf Dauer ist es eben absurdum ,dass man Gastprediger einlädt ( immer diesselben und keine Fremdvorschläge angenommen )  aus Australien und denen dann von den Spendenbeuteln die Hotelrechnung für mehrere Tage bezahlt . 

Jeden Sonntag wird dann gejammert ,dass man doch auch an die Stromkosten und Wasser , oder sonstige Auslagen denken solle , die unserer Gemeinde den Fortbestand ermöglichen.

Unsere Gemeinde ist so groß mit vielen Nebenräumen , dass man eine Fußballschaft da nächtigen lassen könnte , samt  Kücheneinrichtung . Warum Hotel ?

 

Sula

 

annaloewe
Eingetreten: 26.05.2010
Gemeinschaft

Das finde ich richtig traurig, was Du schreibst. Gerade unter Christinnen und Christen ist es wichtig, einander zu respektieren und zu achten. Doch aus der Kirche austreten? Für mich ist die Gemeinschaft ganz wichtig, der Gottesdienst, das gemeinsame Gebet ... Mir würde etwas fehlen. Dir scheint allerdings in dieser Gemeinde etwas zu fehlen. Vielleicht suchst und findest Du es in einer anderen Gemeinde?

Ich wünsche Dir von Herzen Gottes Segen dafür. Bleibe behütet.

Gemeindeglied
Eingetreten: 22.05.2010
In der Gemeinde integriert sein

Liebe Rosemarie,

Ganz herzlichen Dank für Deine liebe Anteilnahme!  Es ist von meiner Gemeinde in Bergheim bei Köln eine riesige Schande, das Ich nicht in so einer Gemeinschaft integriert sein darf!!! Ich hatte mir sehr gewünscht, in einer Gemischten Gruppe zu sein, aber die haben sie leider nicht. Auch unter den einzelnen Mitarbeiterinnen werde Ich nicht als Gemeindeglied und Mensch wahrgenommen! Ich hatte mir auch sehr gewünscht, dass Ich dort eine Freundin finden würde. Jede(r) von uns hat ein Recht in einer Christlichen Gemeinschaft integriert zu sein! Meinst Du nicht auch? Mein Leben besteht nur noch aus Trostlosigkeit! Wenn Du auch aus meinem Wohnort kämst, wäre es sehr Nett, wenn man sich zu einem Persönlichen Gespräch verabreden könnte. Aber leider wohnen wir zu weit Weg voneinander.

Gruß

 

Stefan Holz

Tarantoga
Eingetreten: 04.05.2010
in der Gemeinde integriert sein

 

Hallo Stefan,

Wenn ich lese, was du hier geschrieben hast, dann fallen mir verschiedene Dinge auf:

Zum einen dein großer Ärger auf deine Gemeinde.

Zum anderen möchte ich dich fragen, aus welchen Motiv heraus du in der Gemeinde mitarbeiten möchtest. Geht es dir wirklich um die Senioren? Geht es dir wirklich um die Gemeinde? Oder geht es dir eigentlich darum, in der Gemeinde eine echte Freundin zu finden? Also um dich selbst? (warum schreibst du "ich" eigentlich immer groß?)

Du redest von Mitarbeiterinnen, die dich nicht wahrnehmen. Frauen haben mitunter ein sehr feines Gespür dafür, ob ein Mann gerade auf "Frauensuche" ist. Gut möglich, daß die Mitarbeiterinnen nicht dich ablehnen, sondern dein unterschwelliges Motiv: Ich suche eine Freundin.

Gruß

Tarantoga

Gemeindeglied
Eingetreten: 22.05.2010
Re: In der Gemeinde integriert sein

Wenn Du genau verstanden hättest um was es genau geht, dann würdet du nicht mit so einem Blödsinn kommen!!! Ich habe in meiner Gemeinde erwartet, dass man als Mensch angenommen wird und mit anderen zusammen seine Interessen wahrnimmt und besser versteht. Willst Du als Gemeindeglied von deiner Gemeinde abgestoßen werden?! Oder was?! Ich hatte geglaubt, dass ich es mit aufgeschlossenen Christinnen zu tun habe. Aber es ist doch nicht der Fall!!!

Hase
Eingetreten: 24.06.2010
Hallo ich schließe mich dem

Hallo ich schließe mich dem Vorredner an.

Worum geht es dir wirklich?

Du nörgelst immer nur rum und beschimpfst alle in deiner Kirche. Du schreibst auch dass gerade du das "ärmste Schwein" der Woche seist. Vielleicht solltest du einmal über dich und deine wahren Gründe nachdenken, denn was man bei dir herauslesen kann ist, dass du dich einsam und verlassen fühlst, dass du geradezu nach Anerkennung lechzst...doch ist dazu die Kirche, also die Arbeit mit Senioren die richtige Stelle?

Vielleicht solltest du dich in einem Verein angagieren und nicht in der Seniorenpflege.

Lg Hase

PS: Hier findest du selbstverständlich aufgeschlossene Christen. Jedoch ist dies nicht ein Platz wo man nur rumnörgelt und kritisiert und gar nicht die Worte liest, welche man lesen könnte.

Gemeindeglied
Eingetreten: 22.05.2010
Es geht hier um die

Es geht hier um die Kirchengemeinde, die sich Mir gegenüber sehr verschlossen und kontaktfeindlich zeigt. In einer Gemeinschaft kann man normalerweise nette und kontaktfreudige Menschen erwarten. Was Du mir hier anhängst, dass weise Ich ganz entschieden zurück! Ich beschimpfe nicht die Kirche als solche und auch nicht die Leute. Denn das ist überhaupt nicht wahr! In einer Gemeinde sollen alle ihren Platz haben. Jede(r) von uns möchte Soziale Kontakte haben. Auch in der Kirchengemeinde! Ich hoffe, Du hast es verstanden?! Ich möchte nochmals klar betonen, dass ich von Niemanden hier im Forum als Beschimpfer der Kirche hinstellen lasse. Auch von Dir nicht! Die Kirche als solche, ist Mir von großer Bedeutung. Ansonsten würde ich an Deiner Stelle aufpassen, was du anderen hier im Forum sagst!

 

Stefan

Hase
Eingetreten: 24.06.2010
Hallo Stefan Du bist ein sehr

Hallo Stefan

Du bist ein sehr agressives und nur nörgelndes "Glied"....ich verstehe die Menschen in deiner Gemeinde. Denn wenn du dort genauso rebellisch bist wie hier im Forum, dann ist ja alles klar.

Du schreibst viel mit Ausrufezeichen, betonst alles und irgendwie bedrohst du sogar (siehe letzen Satz von dir.

Es lohnt sich in der Tat nicht dir eine sachlich kompetente Antwort zu geben.

So long

Gemeindeglied
Eingetreten: 22.05.2010
Re: Aggressives Glied

Erstens, habe Ich mich im Forum immer Sachlich und Höflich geäußert. Zweitens, bin Ich kein "Nörgelndes Glied" wie Du mich hier hinstellst. Drittens, ist die Diskussion hier im Forum beendet, bevor man mich hier noch mehr herunter macht!

--------------------------Schlussstrich----------------------

Santiago (nicht überprüft)
was ist denn das?

solltet ihr euch nicht lieben und helfen ? da ist einer der lässt raus was ihn bewegt .. ich kann das auch nachvollziehen ... ich meine .. gebt ihm brot wenn er darum bittet ...und keinen stein..

ich werde für euch beide beten ? stritten sich die apostel auch? sicher ...

wir sind gottes kinder .. das sollte uns wissend machen .. deswegen sollte man dem mit liebe begegnen und erst einmal beten .. das man das richtige tut .. auch wenns schwer fällt und auch mal einen schritt zurück bedeutet.

-manche gemeinden brauchen eben mehr liebe als sie geben können-

vertragt euch als königskinder ....

 

Uli
Eingetreten: 18.09.2009
Ein armer Mensch!

Jener der sich aus der Gemeinde ausgeschlossen fühlt, ist schon ein armer Mensch.

Aber auch ich habe den Eindruck, dass er nach Anerkennung und Einbindung in einer Gruppe sucht. Er scheint aber nicht in der Lage zu sein, dass gerade sein Kampf um Anerkennung das Problem ist. Möglicherweise ist es aber auch eine Prüfung Gottes für ihn und seine Gemeinde.

Würde er sich in allem zurücknehmen und einfach nur dasein, dann kämen wohl alle Personen langsam auf ihn zu und würden ihn auch annehmen.

Als Christ bin ich Gleicher unter Gleichen und die Zielsetzung eine Gemeinde aufzusuchen ist für mich die Liebe zum HERRN hin.

Ich wünsche ihm Frieden in seiner Seele und Bitte den HERRN, dass er ihm in seiner Prüfug als Mensch behilflich ist. Lasst uns alle für sein Leben beten.

MfG und mit Gottes Segen
H.U.Baumstark

Gast (nicht überprüft)
ich habe mich in meiner

ich habe mich in meiner Gemeinde immer ruhig verhalten. Ich bin ein zurückhaltender Mensch doch die Leute kommen deswegen auch nicht auf mich zu...ich bin alleinerziehende Mutti und habe außer meiner beiden Kinder niemanden in meinem Leben. Einmal in der Woche hätte ich so gerne Kontakt zu anderen Menschen -vorallem erwachsenen Menschen - gehabt und jedesmal ist der Geist der Ignorantz Seiten der Gemeinde. Man sagt mir auch nicht was an mir so störend ist, dann könnte ich es ja auch ändern oder das erklären. Es ist schon traurig, alle wissen ich hocke sechs Tage die Woche non stop 24 Stunden mit zwei Kindern rum und lassen mir keine Chance das zu ändern....traurig zu hören, dass es noch mehr solcher Gemeinden gibt, und Zurückhaltung führt nur dazu, dass die anderen einen vergessen.....ivi

Gast (nicht überprüft)
Zu der Anmerkung von Santiago

Hallo,
bin gerade hier eingetreten und war etwas erschüttert, soviel Schimpferei
und Hass vorzufinden, wir sind hier in einem christlichen Forum
Wo sind den die Werte Nächstenliebe Vergebung bei Euch geblieben.
Ich denke es wäre sinnvoll wenn sich Gemeindeglied mal an seine Gemeinde
insbesondere den Pfarrer wendet und dort mal höflich anfragt, warum seine
Mitarbeit nicht gewünscht ist, wenn dieser Dialog nicht möglich ist, wäre auch noch die Möglichkeit eines Mediators gegeben.
Wo Menschen kommunizieren gibt es immer wieder verschiedene Denk- und Auffassungsweisen.
Sender/Empfänger Geschichte
Vielleicht hat Gemeindemitglied in seiner Jugend Ausgrenzung erlebt und fühlt sich nun wieder in diese Rolle gedrängt, dann kommt die ganze Hoffnungslosigkeit und der Hass von damals wieder hoch.
Ich würde empfehlen dies mit einem Seelsorger zu behandeln und dringend zu vergeben. Erst wenn man sich selber helfen lässt - kann man anderen helfen.
Also nochmal wie von Santiago empfohlen einen Schritt zurück gehen, und sehen wo der Kommunikations-Fehler liegt.
Und nicht das Kind mit der Badewanne ausschütten.
Also beruhigt Euch, sicher ist die Gemeinde über jeden ehrlichen Helfer froh und Du wirst Deine Bestimmung finden. Vergib Ihnen denn sie wissen nicht was sie tun...
Gesagt - Getan

GESAGT ist noch nicht GEHÖRT,
GEHÖRT ist noch nicht VERSTANDEN,
VERSTANDEN ist noch nicht AKZEPTIERT,
AKZEPTIERT ist noch nicht GEMERKT,
GEMERKT ist noch nicht MOTIVIERT,
MOTIVIERT ist noch nicht BEGONNEN,
BEGONNEN ist noch nicht FERTIGGESTELLT.

Und übrigens: Einmal getan heißt noch nicht wirklich
GEKONNT oder gar schon VERINNERLICHT!

Liebe Grüße

Wanda
Eingetreten: 30.04.2011
Traurig

Traurig und schade wie die Diskussion hier verlaufen ist. Kirche sollte nun wirklich etwas anderes sein als ein Ort der Ausgrenzung und das sollte ein christliches forum an erster Stelle deutlich zeigen. Eingehen auf den Menschen, der hier mit seinen ganz persönlichen Erschütterungen und Verletzungen anklopft, ihn annehmen, sprechen lassen, zuhören und trösten und dann erst weiter gucken: was könnte die Ursache sein, wo ist etwas schief gelaufen, welche Personen waren maßgeblich an der Ausgrenzung beteiligt, welche Verletzungen haben stattgefunden,wo findet sich vielleicht eine Möglichkeit noch einmal einen Neustart zu versuchen, was müßte geschehen, damit es möglich wird neu zu beginnen, welche Hemmnisse gilt es zu überwinden, was ist die Motivation des Schreibenden, was möchte er wirklich, was paßt vielleicht besser als Seniorenarbeit oder ist es tatsächlich das richtige, welche Ideen und Vorstellungen hat er zum Thema, usw. Denn Fakt ist, ein Gemeindemitglied gehört zu einer bestimmten Gemeinde, es gehört dahin ! und erst nach unüberbrückbaren Schwierigkeiten sollte ein Wechel in Erwägung gezogen werden, nicht aber weil einem anderen Gemeindemitglied die Nase von Herrn X nicht paßt oder gerade schlechte Laune in der kirchlichen Seniorengruppe besteht und man Aggressionen mal eben abbauen möchte. So einfach darf man es sich nicht machen. Was ist denn z.B. wenn der Schreiber kein Auto hat, nicht beweglich genug ist, zu einer weiter entfernten Gemeinde zu fahren? Gilt dann auch, ach, Sie sind ein Störenfried, Kirche kann gut auf Sie verzichten?

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist,
der Herr aber sieht das Herz an.
1. Samuel 16,7

Gast (nicht überprüft)
Ausschluss aus der Gemeinde

Wo es mit der Liebe zum Herrn stimmt ist auch immer der Wunsch nach Gemeinschaft mit anderen da! So passt es z.B nicht es in der Gemeinde heraushängen zu lassen, wie schön der Sontagsbrunch denn war! Denn es könnte andere verletzen, die auch gerne wo mit dabei wären! Aber es muß auch gesagt werden: Gehe ich in die Gemeinde um der Menschen dort willen? Oder gehe ich in die Gemeinde um meines Herrn willen-will ich nicht mit ihm Gemeinschaft haben?

Ein Ausschluss aus der Gemeinde hat immer Folgen: Entweder man zieht sich zurück und ist nun im Internet in Sozialen Foren zu Hause, oder man wird depressiv, oder man geht zurück in die Welt. Gott schenke den Ausgestoßenen( oder auch ohne Formalen Grund Ausgegrenzten) seinen Trost, denn: "Gott baut sein Reich mit den Schwachen"

Und gehe ich in die Rolle des Velierers? Schaue ich mich nach anderen um? Frage ich auch mal den, den ich nicht so kenne wie es ihm geht? Sitze ich immer gerne bei denen die ich kenne?

Stefan

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