Alle Inhalte getagged mit Stil-Räume

  • Eisige Kirche

    Ach, die Heizkosten. Viele Gemeinden können den finanziellen Druck kaum noch tragen, um ihr Gotteshaus Sonntag für Sonntag auf Betriebstemperatur zu bringen. Manche sperren in den Wintermonaten ihre Kirche zu und gehen einfach ins leichter beheizbare Gemeindehaus. Andere drehen die Temperatur ein, zwei Grad herunter – muss ja auch keiner mitten im Winter mit Sommerkleidung im Gottesdienst sitzen. Stattdessen werden dann ein paar wärmende Lieder gesungen. „Wärme und Liebe in der kalten Welt, Hoffnung, die wir fast vergaßen“, schönes Lied.

  • Nowodettelsibirsk

    Regionalbahn von Nürnberg Hbf, am allerhintersten Gleis 21: Richtung Ansbach. Der Zug hält an jedem besseren Gartenzaun. Endlich erreicht er den zentralen Umsteigebahnhof. Eine Grabesstimme verkündet durch den blechernen Lautsprecher: „Wicklesgreuth, Hier Bahnhof Wicklesgreuth. Sie haben Anschluss zum Zug nach Windsbach, durch die Unterführung.“ Früher fuhr auf dieser Linie der berühmte rote Schienenbus, heute doch ein sehr moderner Zug.

  • Es werde Licht!

    Wie schön sind sie doch: Diese kirchlichen Versammlungsräume. Verstaubte Möbel laden zum Niederlassen ein. Trockenblumen auf dem Tisch vereinigen sich mit verwelkten Kunstpflanzen zu einem malerischen Stillleben. Der Sockenstrickkreis für Afrika e.V. hat noch ein paar Kakteen dazu gestrickt – ja, das gibt's wirklich, und die sehen sogar ziemlich echt aus!

  • Lobe den Herren mit Tuten

    Als ich vor gut zwei Jahren meine völlig neue Stelle als Schweinfurter Citykirchenpfarrer antrat, gab es buchstäblich noch nichts. Ein paar Ideen, ja, die schon. Aber sonst? Nicht mal einen Raum, Telefon, Computer. Nun ja: Ein erster Ansatz für so eine Art Büro war bald gefunden. Halb im Keller, mit Gittern vor den ebenerdigen Fenstern, in den ehemaligen Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft, die mittlerweile in ein eigenes Haus umgezogen war. (Was die Landeskirchliche Gemeinschaft ist?

  • Christliche Botanik

    Wenn ich in eine Kirche gehe, komme ich mir manchmal vor wie in einem Gewächshaus: Grüne Pflanzen wohin das Auge blickt. Rechts neben dem Altar eine Yuccapalme. Links unter der Kanzel ein Ficus. Die drei Meter hohen Riesenkakteen sinnvollerweise neben dem Kreuz platziert. Haben ja irgendwie auch was mit Leiden zu tun. Ein Orangenbäumchen verstrahlt den Charme des Landes Palästina.

  • Platz ist in der kleinsten Dusche

    Not macht erfinderisch. In der Tat. Und, seien wir mal ganz ehrlich: Bei kirchlichen Mitarbeitenden herrscht fast immer irgend eine Not. Da wird eine neue, kreative Stelle aus dem Boden gestampft – aber wo soll der Mitarbeiter hin? Ach, wir haben da doch noch dieses Mietshaus, ein wenig heruntergekommen zwar, aber die eine Wohnung steht leer, da kann er sich ein Zimmer nehmen. Fürs Büro. Sind nur zehn Quadratmeter, aber das sollte doch auf jeden Fall reichen.

  • Religion im Museum

    Ahnungslos gehe ich am Sonntag ins Ruhrmuseum und was muss ich feststellen? Auch dort ist Religion ein Thema. Und zwar nicht zu knapp.

    Dabei hat man für den Pott doch andere Klischees im Kopf: Kumpel, Maloche, Ruhrgebietscharme, offen und ehrlich und während die Bergmannsziege auf die Halde kraxelt fliegen die Tauben munter heim in die kleine Zeichensiedlung, bedeckt vom Staub und Dreck der Zeche. Um mal ganz arg in die Klischee-Kiste zu greifen.

  • Religion im Museum

    Am Sonntag war ich im Ruhrmuseum im Rahmen eines anderen Projektes - und habe auch dort Religion vorgefunden. Was beim Ruhrgebiet vermutlich auch irgendwie nicht ausbleibt.

  • Rasten statt Rasen

    Mittlerweile dürften die meisten aus dem Urlaub wieder heimgekehrt sein, einige schon die ersten Lebkuchen verspeist haben, andere haben bereits beherzt den Knopf betätigt, der die Heizung in den Winter-Modus versetzt. Wie viele Urlaubs-Kilometer die Leserinnen und Leser dieses Blogs wohl auf der Autobahn verbracht haben? Allein bei mir waren's – aus nicht so leicht zu erklärenden Gründen, wo doch das Ziel gar nicht so weit weg war – über dreitausend in den letzten drei Wochen.

  • Stilvoll tagen

    Letzte Woche war ich zu einer Fortbildung im Wildbad Rothenburg. Wer den Ort kennt, wird jetzt verträumt aufseufzen. Vor allem, wenn ich dazu sage: Es war wunderschönes Frühlingswetter. Wer den Ort nicht kennt, dem werde ich jetzt mal ein wenig vorschwärmen von diesem kirchlichen Tagungshaus.

Inhalt abgleichen

© 2009 - 2012 evangelisch.de  |  Tel: 069 58 098 - 189  |  Fax: 069 58 098 - 418  |  Kontakt  |  Impressum  |  Presse  |  Datenschutz  |  AGB