Adventslied 2015

Bootsflüchtlinge bei Ankunft in Palermo

Foto: dpa/Mike Palazzotto

Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein' höchsten Bord, trägt müde Kameraden, die fliehn vor Tod und Mord.

Es kommt ein Schiff, geladen

bis an sein' höchsten Bord,

trägt müde Kameraden,

die fliehn vor Tod und Mord.

 

Das Schiff geht still im Triebe,

es trägt ein teure Last:

Die Menschen suchen Liebe,

woll'n sein bei uns zu Gast.

 

Das Schlauchboot haft' auf Erden,

da ist das Schiff am Land.

Voll Hoffnung die Gefährten:

Zuflucht im Abendland.

 

Zu Homs im Krieg geboren

im Schutt ein Kindelein,

ging es nun nicht verloren:

Behütet muss es sein!

 

Und wer dies Kind mit Freuden

umfangen, küssen will,

muss sehn das große Leiden,

vor dem es fliehen will.

 

Wir retten es vorm Sterben

und vor dem sichren Tod.

Das ist für Christi Erben

genug an Lohn und Brot.

 

Ursprünglicher Text: Daniel Sudermann um 1626 nach einem Marienlied aus Straßburg 15. Jh.

Melodie: Köln 1608

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