Trockene Füße

Alles Gute kommt von oben. Für uns Hobbygärtner in Form von Regen. Denn keine Pflanze kommt ohne Wasser aus. Zwar gibt es ein paar Gewächse, die nicht auf die Flüssigkeitsaufnahme durch Wurzeln angewiesen sind, aber sie haben dafür andere Techniken entwickelt: Sie filtern über die Blätter Feuchtigkeit aus der Luft oder formen Trichter, mit denen sie den Tau auffangen.

Wasser in irgendeiner Form brauchen sie also alle. Manche mehr, andere weniger. Heute soll es um die „weniger“ gehen. Denn in jedem Garten gibt es irgendwo ein Plätzchen, wo der Regen nicht hinkommt, etwa unter Bäumen und Büschen, unter einem Dachvorsprung oder hinter einer Mauer. Oder, und das ist eine andere Ursache für trockenes Substrat, der Boden enthält einen hohen Anteil an Sand, was das Wasser schnell abfließen lässt und nur wenige Nährstoffe in der Erde hält.

Wenn Sie es in Ihrem Garten mit einem solchen trockenen Boden zu tun haben, brauchen Sie trotzdem nicht zu verzweifeln. Denn es gibt Hoffnung in Form von Pflanzen, die recht gut mit Trockenheit umgehen können (Tipps siehe unten).

Sollten selbst diese nicht überleben, können Sie immer noch auf eine sogenannte Auferstehungspflanze zurückgreifen. Die überleben nämlich auch eine totale Austrocknung. Aber der nächste Regenguss kommt bestimmt schon vorher.

Diese Pflanzen eignen sich für einen trockenen Boden:

Fackellilien (sonniger Standort), Schafgarben (sonnig), Herbstanemonen (Halbschatten), Schöne Leycesterie (Halbschatten), Fetthennen (sonnig), Schmetterlingsflieder (sonnig), Wolfsmilch (lichter Schatten / Halbschatten), Rote Spornblume (sonnig), Spindelsträucher (sonnig / Halbschatten), Verbenen (sonnig)