Die Zukunft der Zeitungszukunfts-Debatte

Ein gedrucktes Wochenmagazin mit reichweitenstarkem Onlineauftritt startet eine wirklich etwas andere Aktionswoche über die Lebenserwartung der Tageszeitungen. Außerdem: eine Bad Bank für Printprodukte? Der amtsjüngste Intendant der ARD erhält gelindes Lob für seine Zuverdienst-Regelungen. Sein Nachfolger bei den "Tagesthemen" debütiert mit einer überdurchschnittlichen kurzen Show.

Der Tag, an dessen mittlerem Fernsehabend der mitunter gespannt erwartete erste "Betthupferlsatz" des neuen "Tagesthemen"-Moderators fallen könnte, ist zugleich der Tag, an dem die Zukunft der Zeitungszukunfts-Debatte beginnt. Oder zumindest der erste Werktag ist es, denn diese Zukunft begann bereits am Wochenende.

Veranstaltet wird die Debatte vom Spiegel-Verlag bzw. vor allem vom Gesellschaftsressort des gleichnamigen Printmagazins. Leicht angeteasert wurde sie schon Ende voriger Woche (danielbroeckerhoff.de bzw. Altpapier). Diskutiert wird bereits aus allen Rohren - bei Spiegel Online unter dem entsprechenden Beitrag, exakt: dem betreffenden Spiegelblog-Eintrag, bei Facebook und besonders bei Twitter unter dem clever gewählten Symbol #tag2020. Clever deshalb, weil Tag/tag ja sowohl, englisch ausgesprochen, ein Metadatum oder zumindest ein Ordnungselement für Metadaten ist, bekannt etwa in Form des Twitter-Terminus "hashtag", als auch eine auch im Medienbereich enorm wichtige Zeiteinheit, bekannt etwa durch die Fernsehsendung "Tagesthemen" und die Mediengattung Tageszeitung. "Brauchen wir noch Tageszeitungen, und wenn ja, welche?", so lautet die Überschrift des die Debatte einleitenden SPON-Beitrags von Cordt Schnibben, einem der beiden Gesellschafts-Ressortleiter, und er enthält eine Menge kluger Beobachtungen.Genau genommen sind es zwei Texte mit einer Menge kluger Beobachtungen Schnibbens (und seiner Gesprächspartner), die die Debatte einleiten. Nur einer steht frei online. Den anderen, deutlich längeren (und daher deutlich mehr kluge Beobachtungen enthaltenden) enthält das aktuelle Spiegel-Heft, das nun. hinter einem eher zeitlosen Napoleon-Cover raffiniert getarnt, im Zeitschriftenhandel zu erwerben ist. Dass dieser Artikel einstweilen nicht frei online steht, versteht sich schon deshalb, weil der "Konstruktionsfehler des Online-Journalismus", nämlich "wertvolle Inhalte im Netz kostenlos an[zu]bieten" (so zitiert Schnibben den stellvertretenden SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach), ein entscheidender Aspekt der Debatte ist.Schnibbens Texte enthalten Vergleiche, die mehrere Generationen von Lesern zugleich zu packen (z.B. online: "...das iPad, auf das ich mich jeden Morgen freue wie früher auf frische Tüten mit Fußballbildern", online), bzw. einfach aufzuwühlen verstehen (z.B. print: "Das Netz, das Geld, der Tod, sie arbeiten gegen die Zeitungen"). Und sie gehen von einem äußerst pragmatischen Ansatz aus:

"Als 'Spiegel'-Mitarbeiter haben wir eine besondere Chance, die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen für einen sich ständig weiterentwickelnden Journalismus: Uns gehört der Verlag zur Hälfte und wir haben mit 'Spiegel', 'Spiegel Online' und 'Spiegel TV' die drei Elemente unter einem Dach, die man heutzutage braucht für modernen Journalismus."

Vor allem arrangiert Schnibben pointierte Analysen im Prinzip bekannter Tatsachen so schonunglos, wie es im Rahmen der keineswegs wenigen vergangenen Zeitungszukunfts-Debatten noch nicht oder zumindest nicht in so prominentem Print-Rahmen geschehen ist. Zum Beispiel schreibt er:

"Die kleine Regionalzeitung hat noch ein Informationsmonopol; die überregionale Tageszeitung kann mit Scoops der Enthüllung und Scoops der Einordnung beeindrucken; Lokalzeitungen in Städten wie Berlin, München und Hamburg leiden dagegen am stärksten".

Und:

"Es ist eine sich selbst beschleunigende Spiralbewegung: Je weniger Leser die Tageszeitungen haben, desto schneller fließen die Werbegelder ab."

Und, wenn auch einerseits, gewiss mit Recht, kaum ein Mitarbeiter eines bestimmten Printmediums mehr davon ausgeht, dass das Onlineangebot seines Printmediums der Druck-Auflage seines Printmediums schadet, folgert Schnibben dennoch, ebenfalls mit Recht:

"Aber natürlich kannibalisieren alle Newsmedien des Netzes zusammen die Tageszeitungen."

Solche Beobachtungen, die auch von Gesprächspartnern wie nicht nur wie Frank Schirrmacher, sondern auch, nur z.B., Arno Makowsky, dem Chefredakteur der Münchener Abendzeitung, und Brigitte Fehrle, der Chefredakteurin der Berliner Zeitung, stammen, gibt es noch eine Menge mehr im aktuellen Spiegel. Für Interessierte lohnt es sich also - längst auch nicht mehr selbstverständlich -, ihn zu kaufen.Und weil viele der auf den diversen Online-Kanälen eingehenden Kommentare ebenfalls klug und pointiert sind (nur z.B., was den pragmatischen Spiegel-Verlags-Ansatz angeht, die Leser um Ideen und Konzepte zu bitten, gleich der zweite Kommentar bei SPON; "scharfekante" schreibt: "Aber es kann nicht sein, dass wir Verlagen/Plat(t)formen unser geistiges Eigentum bereitwillig liefern, das sie uns dann anschließend als ihr eigenes wieder teuer zurückverkaufen!"), unterscheidet sich diese Zeitungszukunfts-Debatte bislang tatsächlich von den zahllosen Zeitungszukunftsdebatten, die Medienbeobachter in ihrer eigenen Filterbubble schon haben kommen und verebben sehen.Müssen Interessierte jetzt alle Stränge der Debatten zugleich verfolgen? Nicht unbedingt. Bei SPON verspricht Schnibben etwas nebulös: Wir "wollen das", also die Spiegel-Medien-Aktionswoche zur Zeitungszukunft, "in drei Wochen abschließen, indem wir alle Vorschläge in das Konzept einer Tageszeitung einfließen lassen, die auf ganz neue Art informiert." Wenn der Spiegel-Verlag dann selber eine Tageszeitung nach neuem Konzept gründet, das wäre allerdings eine faustdicke Überraschung.

[+++] Dazu ließe sich auch noch mehr sagen. Aber der Job des Altpapiers ist ja, wie es renommierte Reporter wie Cordt Schnibben jeweils formulieren würden, nicht allein die Spiegel-Medien zu durchwühlen und die interessantesten Inhalte wie eine Jagdbeute zu präsentieren, sondern auch die sonstige Vielfalt, solange es sie noch gibt.Zum Beispiel liegt zum Megathema der letzten anderthalb Wochen, dem Springer/ Funke-Deal (den auch Schnibbens Initiative als besonders aktuellen Aufhänger nutzt: "Es wirkt auf alle Print-Journalisten so, als habe da jemand - immerhin der mächtigste Verlag des Landes - krachend eine Tür zugeschlagen..."), eine frische Stefan-Niggemeier-Einschätzung vor. In der FAS gestern (derzeit nicht frei online) begann soe mit einem Allerlei von Springer-Infos ("Es ist ein digitales Was-mit-Medien; eine eigene publizistische Vision irgendeiner Art ist nicht zu erkennen..."), in dem auch die seit März 2012 noch längst nicht überall verbreitete Info, dass Hubert Burda Media auch mit Tierfutterhandel Geld verdient, mal wieder zu Ehren gelangte. Anschließend aber folgert Niggemeier:

"Die genauen Details der zukünftigen Zusammenarbeit mit Funke sind noch unklar, aber es soll diverse Gemeinschaftsunternehmen geben, in denen Springer das Sagen hat. Der Deal, für den Springer dem Käufer auch noch Geld leihen musste, lässt sich deshalb auch so interpretieren, dass Springer Funke gekauft hat – als eine Art Bad Bank. Die toxischen Marken werden hierhin ausgelagert. So lange sich mit ihrer Vermarktung noch Geld verdienen lässt, profitiert Springer davon. Und später kann Funke ausprobieren, wie weit sich Ausgaben, Anspruch und Personal reduzieren lasse"

D.h. er schließt sich der Bettina-Röhl-These (wiwo.de, Altpapier) an, dass es sich um einen klassischen Verkauf gar nicht handelt. Wozu topaktuell wiederum eine Meldung aus dem Spiegel-Medienressort passt, welche die Rolle der am Deal beteiligten real existierenden Bank betrachtet: der italienischen Unicredit, die Funke ebenfalls Kredit gewährt und deren Verwaltungsratsvorsitzender der Deutsch-Italiener Giuseppe Vita ist, der außerdem auch Springers Aufsichtsrat vorsitzt. "Pikant", "stutzten" die Medienredakteure des Spiegel.

[+++] Wenn wir im Medienressort des Spiegel sind: Dort steht überdies die nach überlieferten Mustern (Montagsmagazine melden am Wochenende vorab, sodass Tageszeitungen montags weitervermelden können und dem Magazin Zitationen und weitere Aufmerksamkeit bescheren) herumgegangene Medienseiten-Topmeldung des Tages. Markus Brauck hat die Nebenverdienste der Intendanten des öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zusammengetragen - "persönliche Einnahmen in einer Höhe, die etwa Beamten und Ministern nicht zustünden". Der Spiegel hat sie in einer Tortengrafik hübsch visualisiert (S. 132/133).

Und Medienredakteure anderswo veredeln das neue Zahlenmaterial jeweils nach Art des Hauses. Bzw. tut es die Bild-Zeitung doch erstaunlich zurückhaltend ("Vielen Intendanten soll der Zusatzverdienst peinlich sein, aber sie nehmen das Geld natürlich fast alle gern"). Michael Hanfeld reanimiert in der FAZ-Meldung das im Medienbereich traditionsreiche Bild vom Glashaus und den Steinen. Joachim Huber vom Tagesspiegel dagegen bemüht den "Mörderjob" der vergleichsweise schlecht verdienenden Angela Merkel...Immerhin, Beton-Besserverdiener sind sie nicht in den Anstalten. Der amtsjüngste Intendant Tommy Buhrow verdient beim WDR zwar deutlich mehr als seine Vorgängerin Monika Piel (die ja auch - Achtung: Gender-Gag - eine Frau ist...), nämlich 367.232 statt 341.500 Euro im Jahr. Doch seien im Gegenzug "Buhrows Nebeneinkünfte auf 6.000 Euro per anno gedeckelt worden", die bei Piel noch deutlich höher lagen. Wenn Sie wissen wollen, wie hoch, klicken Sie hier.

Im großen morgenaktuellen, ebenfalls agenturmäßig vorabverbreiteten dwdl.de-Interview mit dem NDR-Intendanten Lutz Marmor geht es nicht um Nebenverdienste. Aber seine ältere Leier ("...möchte ich mit unseren Gremien die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir künftig mehr publik machen als bisher"), was "Gehälter und Gagen" anderer Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Fernsehens betrifft, schlägt Marmor mit gewohntem Bedacht natürlich an. Und wer sich für Intendanteninterviews interessiert, könnte sich trotz der Überschrift "Marmor: 'Wir sollten uns erzählerisch mehr trauen'" auch dafür interessieren.[+++] Tommy Buhrows Nachfolger als "Tagesthemen"-Moderator Thomas Roth also - die Vornamens-Koseform verbietet sich bei einem Whitehead natürlich - heute abend im sog. Ersten! Seinen "Betthupferlsatz" (SZ-Medienressortchefin in ihrem großen Wochenendausgaben-Bericht von der Roth-Vorstellungs-PK) wird er aber vielleicht noch gar nicht in endgültiger Form  formulieren. Denn seine "Premiere findet im Rahmen eines Firlefanz-Kicks statt. Der Viertligist BSV SW Rehden trifft in Osnabrück in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den FC Bayern, wofür die ARD 138 Minuten Sendezeit eingeplant hat. Für die 'Tagesthemen' sind sieben Minuten in der Halbzeitpause vorgesehen", schreibt Altpapier-Autor René Martens in der TAZ und findet das

"symptomatisch für die ARD: Da hat man einen nach allen Maßstäben des öffentlich-rechtlichen Systems spitzenmäßigen Journalisten als neues Gesicht einer nach allen Maßstäben des Systems spitzenmäßigen Informationssendung verpflichtet - und serviert die Premiere dann als Sättigungsbeilage für Fußballfans, die alles weggucken."

Gibt es eigentlich kein aktuelles Wortlaut-Interview mit Roth? Doch, hier nebenan.


Altpapierkorb

 +++ Zur Landser-Frage, also derjenigen, ob das gleichnamige, mehr als ein halbes Jahhrundert alte Printprodukt (das aber auch digital bei Amazon und Apple verfügbar ist), den Nazismus verherrlicht (siehe Altpapier), hat newsroom.de-Chefredakteur Bülend Ürük ein zupackendes Interview mit einem Vorstand des Simon Wiesenthal Centers, Rabbi Marvin Hier, geführt. "Ganz bewusst wird in diesen Magazinen die Wahrheit verzerrt dargestellt, weil sie nur die eine Hälfte der Geschichte erzählen. Im Heft wird die Geschichte einer Einheit in einem bestimmten Jahr erzählt, ohne die Verbrechen zu erwähnen, die von der gleichen Einheit in anderen Jahren begangen wurden", sagt der Rabbi u.a.: "Die Nazi-Geschichte wird reingewaschen". +++

+++ Zurück in die Welt der "vorwiegend testosteron-gesteuerten Bullen" aus der Spiegel-Redaktion. Bei diesem Zitat, das womöglich eine abgeschlossene Vergangenheit schildert, handelt es sich um den bekanntesten Betthupferl-Satz des bekannten Spiegel-Journalisten Matthias Matussek, dem am Samstag vermutlich neuer Fernseh-Fame bevorsteht. Über Matusseks Auftritt bei Kurt Krömer schreiben Hans Hoff bei dwdl.de (der mit seinem Krömer-Lob antizyklisch Anke-Engelke-Kritik am "Bildungsbürgerdesaster von 'Anke hat Zeit'" verbindet) und Ulrike Simon in der BLZ mit mehr Details aus der Aufzeichnung. +++ Achten Sie bei berliner-zeitung.de in der Randspalte auch auf den Service "Arbeitslosengeldrechner" ("Wie viel Arbeitslosengeld steht Ihnen zu?"). Um nochmals Schnibben aus dem Spiegel zu zitieren: Die BLZ-Chefredakteurin muss "gerade 26 Redakteure loswerden, damit ihrer Zeitung das Schicksal der 'Frankfurter Rundschau' erspart bleibt". +++

+++ "Thema des Tages" auf der SZ-Seite 2: "Gefiltertes Internet" vor allem im Großbritannien. Christian Zaschke berichtet über Premierminister David Camerons Plan, "dass im Vereinigten Königreich von Ende 2014 an sämtliche Internetprovider den Zugang zu Online-Pornografie beschränken sollen". +++ Johannes Boies Text "Das Internet ist mitnichten frei" steht auch frei online. +++ Das im gleichen Themenfeld viel diskutierte "500-Millionen-Daten-Rätsel" um den BND erklärt Christian Rath vorn auf der TAZ. +++ Und Wolfgang Michal heute vorn auf dem FAZ-Feuilleton (S. 27): "Die Proteste gegen die Überwachung sind nutzlos, solange nicht klar ist, ob Deutschland überhaupt souverän ist", lautet der Vorspann. "Volle acht Wochen hat die Empörung über Edward Snowdens NSA-Enthüllungen angehalten. Dann blieb das Entsetzen wieder in der Filter-Bubble derer hängen, die man nicht mehr überzeugen muss", beklagt der Carta-Herausgeber und hofft, auf Proteste wie zwischen 1958 und 1968 gegen die Notstandsgesetze, als noch Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Jürgen Habermas dabei waren... +++

+++ "Der Boston Globe ist eine dieser traditionsreichen Lokalzeitungen, die jeder gut findet, aber kaum noch einer kauft", schreibt die SZ-Medienseite mitleidig in der Meldung zum Verkauf des Blattes an den auch im Baseball engagierten Milliardär John Henry. Das "verscherbelt" aus der Online-Meldung verkneift sie sich. +++ Das Hauptthema ebd. ist ein sehr süddeutsches: Äffle und Pferdle, "die Mainzelmännchen des Südwestens", also Zeichentrick-Werbetrenner im SWR-Fernsehen, werden an der Filmakademie Ludwigsburg in 3D wiederbelebt. +++ Zwischenstand in der Sky (Murdoch)/ Springer-Streitigkeit um Bundesligatorebilder im Internet: "Nach SZ-Informationen ... gibt es kein ausgehandeltes Recht auf Zusammenfassungen bei dem Sender. (...) Bis Dienstag sollen nun die Rechtsexperten der Parteien einen Kompromiss austüfteln, möglicherweise nimmt Sky erst mit größerem zeitlichen Abstand nach dem Schlusspfiff der Spiele seine Torschnipsel in die Berichterstattung auf", berichtet Investigativreporter Christopher Keil ebenfalls  auf der SZ-Medienseite. +++

+++ TV-Tipp des Tages: "Frauen bewegt euch. Warum weibliche Führungskräfte Mangelware sind" von Rita Knobel-Ulrich (ARD). "'Lean in' ist ihre Botschaft, häng' dich rein, ganz wie es die Facebook-Managerin Sheryl Sandberg in ihrem Bestseller mit diesem Titel empfiehlt. Allerdings wird die Nachricht nicht viele erreichen. Bis zum Sendetermin um 23.15 Uhr dürften nur die wenigsten Mütter im Wachzustand ausharren", beklagt Alexandra Borchardt in der SZ. +++ "Jetzt ist das Thema auch im Fernsehen angekommen. In den diversen Talkshows ist schon viel darüber gesprochen worden. Aber eine gut recherchierte Dokumentation, die der Frage nachgeht, warum nun eigentlich so viel weniger Frauen in Führungspositionen sind als Männer, haben wir eigentlich noch nicht gesehen." (Lena Bopp, FAZ). +++ "Mehr und mehr entsteht so der Eindruck: Hier hat jemand gründlich, aber nicht ergebnisoffen recherchiert" (Maris Hubschmid im Tagesspiegel, nicht ohne Hinweis auf Elternzeit-Trends ebendort). +++ "Abwägende Reportage mit guten Protagonisten und einer eindeutigen Aussage" (Martin Weber, KSTA). +++

+++ Aber es geht noch später als 23.15 Uhr, zumal in öffentlich-rechtlichen Hauptprogrammen: "Implosion" (0.20 Uhr, ZDF) empfiehlt die TAZ (Jens Müller: "Wer es suchen wollte, der könnte es hier finden: das Beiläufige der Berliner Schule"). +++

Neues Altpapier gibt's wieder am Dienstag.